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04.10.2022

09:56

Gastkommentar

Die Instrumente für eine staatliche Gas-Verteilung stehen bereit – doch noch gibt es keine Anzeichen für diesen Notfall

PremiumIst zu wenig Gas für alle da, entscheidet die Bundesnetzagentur, wer wie viel bekommt. Zuvor müssen aber alle Marktmechanismen ausgereizt sein, betont ihr Chef Klaus Müller.

Klaus Müller ist Präsident der Bundesnetzagentur.

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Klaus Müller ist Präsident der Bundesnetzagentur.

Der Begriff „Bundeslastverteiler“ ist eigentlich ein Euphemismus. Er suggeriert, es gäbe etwas zu verteilen. In Wirklichkeit aber geht es darum, dass die Bundesnetzagentur als oberste deutsche Regulierungsbehörde in einer Mangellage entscheidet, wem Gas gekürzt wird. Das ist gesetzlich so geregelt.

In einer Mangellage gibt es zu wenig Gas, um alle zu versorgen. Für den Fall stehen unterschiedliche Instrumente bereit. Dazu gehören die sogenannten Individualverfügungen. Sie besagen, dass einzelne Industrieunternehmen im Notfall ihren Gasverbrauch drosseln oder ganz einstellen müssen.

Um derart komplexe Entscheidungen zu treffen, ist eine Datenbasis nötig, die einen Überblick über den Gasbedarf und die vorhandenen Gasmengen ermöglicht. Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zusammen mit Trading Hub Europe (THE) und der Bundesnetzagentur die Sicherheitsplattform Gas entwickelt, die am Donnerstag in Betrieb gegangen ist.

Erst wenn alle anderen Maßnahmen erschöpft sind, greift der Staat in die Gasversorgung ein

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