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22.06.2022

09:00

Gastkommentar

Zehn Gründe, warum Sanktionen autokratische Regime oft stabilisieren

Sanktionen dienen Autokraten als Machtinstrument gegen die eigenen Bürger. Eine Alternative wäre Schutzhaft für kooperierende Täter, meinen Reiner Eichenberger und David Stadelmann.

Russlands Präsident zeigte sich zuletzt trotz der westlichen Sanktionen selbstbewusst. AP

Wladimir Putin

Russlands Präsident zeigte sich zuletzt trotz der westlichen Sanktionen selbstbewusst.

Schon viele autokratische Regierungen wurden vom Westen hart sanktioniert – und haben trotzdem gut und lange überlebt, so etwa die Regime von Fidel Castro, Saddam Hussein, Baschar al-Assad, der Kim-Clan oder die iranischen Mullahs. Wie geht das, und gilt es auch für das Regime von Wladimir Putin? Sanktionen mindern die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des betroffenen Landes und belasten die normale Bevölkerung schwer. Das ist unbestritten. Doch sie stabilisieren oft die sanktionierten Regime und mehren ihre Macht über die Bevölkerung durch wenigstens zehn Mechanismen.

Erstens bewirken wirtschaftliche Sanktionen im Zielland eine Verknappung vieler Importgüter. Davon profitieren die inländischen Anbieter von Ersatzprodukten. Diese werden häufig vom Regime oder seiner Entourage kontrolliert, die so zu Profiteuren werden. Offensichtlich wurde dies etwa in Kuba und im Iran, wo das Castro-Regime und die Revolutionsgarden große Teile der Produktion kontrollieren.

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