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17.09.2022

11:00

Prüfers Kolumne

Luxusuhren, aus der Zeit gefallen

PremiumAusgerechnet in der Pandemie, wo weder Zeit noch Status eine Rolle spielten, sind die Marktpreise für Uhren stark gestiegen. Der Boom endet – schlägt nun die Stunde der Socken?

Handelsblatt: Prüfers Kolumne

Der Autor

Tillmann Prüfer ist Mitglied der Chefredaktion des „Zeit-Magazins“.

Ich habe in der „Süddeutschen Zeitung“ gelesen, dass der Marktindex für den Handel mit Luxusuhren, der Subdial-50, zuletzt um 20 Prozent nachgegeben hat. In der Folge liegen die Preise gebrauchter, aber gefragter Modelle inzwischen nicht mehr deutlich über dem, was für neue Pendants gezahlt werden muss.

Zwischenzeitlich kosteten alte Uhren ungefähr das Sechsfache. Anscheinend bringen Schweizer Uhrenhersteller einfach zu wenig Zeitmesser auf den Markt, um die Nachfrage zu decken. Warum die ausgerechnet in der Pandemie angezogen hat, als sich sowohl Arbeit als auch gesellschaftliche Anlässe vor Bildschirmen abgespielt haben, bleibt rätselhaft. Wollte man sehen, wie langsam die Zeit verrinnt? Sich mit dem stetigen Aufziehen eines Federhauses beschäftigen?

Zumal man ja den fraglichen Luxusuhren nachsagt, sie dienten nur als Hingucker. Es ist gar nicht mal so einfach, eine Uhr so in die Linse der Laptopkamera zu halten, dass alle die Marke erkennen.

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