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10.05.2022

16:08

Ihr Kommentar im Handelsblatt

Homeoffice oder Büro – was favorisieren Sie?

Von: Camilla Flocke

Sollten alle Mitarbeiter wieder zurück ins Büro kommen? Oder ist das Arbeiten von daheim nicht mehr wegzudenken? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Trotz dem Ende der Homeoffice-Pflicht arbeiten noch immer viele Beschäftige von daheim. dpa

Homeoffice

Trotz dem Ende der Homeoffice-Pflicht arbeiten noch immer viele Beschäftige von daheim.

Seit dem 20. März müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht mehr das Arbeiten im Homeoffice verpflichtend ermöglichen. Trotzdem arbeitete laut einer Umfrage des Ifo-Instituts im April noch rund jeder Vierte mindestens teilweise im Homeoffice. Im Dienstleistungssektor waren es sogar noch 35,3 Prozent.

Uns interessieren Ihre Erfahrungen und Meinungen: Was favorisieren Sie? Das Büro oder das Homeoffice? Ist das Arbeiten von daheim für Sie mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, die Sie nicht mehr missen wollen? Oder warten Sie im Büro auf die Rückkehr Ihrer Kolleginnen? Wie sollten Firmen das Thema zukünftig handhaben? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in fünf Sätzen an [email protected]. Ausgewählte Beiträge veröffentlichen wir mit Namensnennung am Donnerstag gedruckt und online.

Die Anwesenheit in den Büros wurde zuletzt auch immer noch durch das Coronavirus geprägt. Denn auch wenn die Homeoffice-Pflicht aufgehoben ist, öffneten viele Unternehmen ihre Büros nur behutsam. Sie sind auch durch die Arbeitsschutzverordnung bis Ende Mai dazu angehalten, Kontakte im Betrieb zu verhindern – eben auch durch Heimarbeit. Ist dieses Vorgehen angesichts sinkender Inzidenzen noch zeitgemäß?

Einige der großen US-Tech-Konzerne wie Google oder Apple fordern ihre Mitarbeiter derzeit dazu auf, zurück ins Büro zu kommen – nachdem sie während der Hochzeit der Pandemie diese rasch zur Arbeit nach Hause geschickt haben. Bei Apple sollen die Mitarbeiter beispielsweise ab der zweiten Maihälfte mindestens drei Tage im Büro arbeiten.

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    >> Auch interessant: Inside Valley – Folge 2: Google rückt vom Homeoffice ab

    Doch das sorgte unter der Belegschaft für Ärger, einige verfassten gar einen offenen Brief, mit der Bitte, diese Idee noch einmal zu überdenken. So schreiben sie etwa, dass sie selbstverständlich die Vorteile der Zusammenarbeiter vor Ort sehen, diesen kreativen Austausch allerdings nicht jeden Tag brauchen. Vielmehr sei für eine kreative Arbeit auch eine Phase des ruhigen, tiefen Überlegens wichtig – das in einem modernen Großraumbüro nicht so einfach sei.

    Einige Menschen arbeiten eben in der Ruhe daheim wesentlich effizienter, selbstbestimmter, unaufgeregter. Pendler genießen es, nicht jeden Morgen im Stau festzusitzen oder am Bahnsteig auf den verspäteten Zug warten zu müssen. Sie gewinnen Lebenszeit durch den Wegfall des Fahrtwegs.

    Für andere ist das Büro ein Ort der Zusammenarbeit, des kreativen Brainstormings. Sie genießen nun den Plausch mit den Kollegen in der Kaffeeküche oder können im Büro besser arbeiten, weil sie nicht von Kindern oder dem Smartphone allzu leicht abgelenkt werden. Oder für sie ist das isolierte Arbeiten von daheim sogar eher eine Belastung.

    Genügend Argumente für beide Seiten, aber was favorisieren Sie?
    Wenn Sie sich zu diesem Thema im Handelsblatt zu Wort melden möchten, schreiben Sie uns einen Kommentar, entweder per E-Mail an [email protected] oder auf Instagram unter @handelsblatt.

    Im Russland-Ukraine-Konflikt zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Die Handelsblatt-Leserschaft diskutierte in der vergangenen Woche darüber, wie sich Deutschland und die EU positionieren sollten.

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