Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

18.07.2022

17:33

Kommentar

Der Porsche-IPO ist für den VW-Konzern eine strategische Schwächung

Von: Roman Tyborski

PremiumDie unternehmerischen Vorteile sind sowohl für die Mutter in Wolfsburg als auch für den Sportwagenbauer selbst begrenzt. Vielmehr wäre der Börsengang der Beginn einer nachhaltigen Trennung.

Ohne gemeinsame Software vergrößert sich die Distanz der beiden Autohersteller zueinander. IMAGO/Fotostand

Porsche und Volkswagen

Ohne gemeinsame Software vergrößert sich die Distanz der beiden Autohersteller zueinander.

Es war wirklich schlechtes Timing. Ein paar Stunden nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte, vermeldete Volkswagen Ende Februar, dass ein Börsengang von Porsche geprüft werde. Das Umfeld für IPOs hat sich seitdem verdüstert. Und nun, Mitte Juli, wurde auf dem Kapitalmarkttag Porsches nicht wirklich klar, welcher wirtschaftliche Sinn hinter dem geplanten Börsengang des Sportwagenbauers steckt.

Die unternehmerischen Vorteile aus dem IPO sind sowohl für die Konzernmutter Volkswagen als auch für Porsche selbst begrenzt. Kritiker sagen, dass einzig die Inhaberfamilie Porsche profitiert. Die kann sich bald über üppigere Dividenden freuen, die nicht durch den Volkswagen-Konzern mit seinen margenschwächeren Volumenmarken beeinträchtigt werden.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×