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11.04.2022

16:06

Kommentar

Der Spiegel-Rücktritt ist die nächste Blamage für Scholz und die Ampel

Von: Martin Greive

PremiumDer verspätete Rückzug der Grünen-Politikerin wirft erneut ein denkbar schlechtes Licht auf die noch junge Regierung, zum ersten Mal auf die Grünen – und erneut auf Bundeskanzler Olaf Scholz.

Der Bundeskanzler wirkt in der Affäre um seine nun zurückgetretene Familienministerin wie ein Getriebener. Getty Images

Olaf Scholz im Gespräch mit Anne Spiegel

Der Bundeskanzler wirkt in der Affäre um seine nun zurückgetretene Familienministerin wie ein Getriebener.

Anne Spiegel blieb keine andere Wahl: Ihr Rücktritt als Bundesfamilienministerin war zwingend geboten. Mit ihrer katastrophalen Verteidigungsstrategie in der Flutkatastrophen-Affäre, in der stündlich neue pikante Details ans Licht kamen, hatte die Grünen-Politikerin jegliches Vertrauen verspielt.

Der Rücktritt Spiegels ist nach der Abstimmungspleite bei der Impfpflicht binnen weniger Tage bereits das zweite Debakel für die Ampel. Der Rückzug der Grünen-Politikerin wirft erneut ein denkbar schlechtes Licht auf die noch junge Regierung, zum ersten Mal auf die Grünen - und erneut auf Bundeskanzler Olaf Scholz.

Ähnlich wie beim Ukrainekrieg wirkt der Kanzler auch in der Spiegel-Affäre wie ein Getriebener. Nur zwei Stunden vor Spiegels Rücktritt ließ Scholz noch über eine Sprecherin ausrichten, er arbeite „vertrauensvoll“ mit der Familienministerin zusammen. Fast unmittelbar nach dieser Aussage trat Spiegel zurück. Für Scholz eine Blamage.

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