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18.01.2022

15:41

Kommentar

Deutschland verliert seine Sonderrolle für Russland

Von: Mathias Brüggmann

Lange war Deutschland Moskaus Lieblingspartner im Westen. Doch damit ist Schluss. Und das muss Konsequenzen für die deutsche Außenpolitik haben.

Deutsch-russische Freundschaftsgesellschaften gab es schon vor dem Mauerfall auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Eine deutsche Prinzessin regierte Russland als Zarin Katharina die Große. Und Fjodor Dostojewski schrieb mit seinen düsteren Romanen nicht nur europäische Literaturgeschichte, sondern verspielte auch wie russische Adlige Vermögen im Spielcasino von Baden-Baden.

Die deutsch-russischen Beziehungen sind vielschichtig, haben sehr tiefe Wurzeln – und sogar die Verheerungen des Zweiten Weltkriegs überstanden.

Auch wenn Annalena Baerbock als neue deutsche Außenministerin bei ihrem Antrittsbesuch in Moskau einen konzilianteren Amtskollegen Sergej Lawrow trifft, bleibt das bilaterale Verhältnis der beiden Länder frostiger noch als zu Zeiten des Kalten Krieges. Der Grund: Deutschland hat seine Sonderrolle in Russland verloren.

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