Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

26.06.2022

14:41

Kommentar

Die EU wirkt in diesem epochalen Konflikt wie ein Europa von Bidens Gnaden

Von: Jens Münchrath

Ohne die USA wäre Europa Putins Imperialismus weitgehend hilflos ausgeliefert. Das geht möglicherweise nicht mehr lange gut.

Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden. AP

G7-Gipfel in Elmau

Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden.

Man stelle sich vor, der US-Präsident hieße noch immer Donald Trump. Er hätte möglicherweise die Nato längst verlassen – Ukrainekrieg hin oder her. Die Erschütterungen in Europa kämen ihm, der der EU das Scheitern wünschte und Russlands Invasion als „genial“ bezeichnete, entgegen. 

Man stelle sich vor, Joe Biden, der amtierende Präsident, würde wie angekündigt seine strategische Aufmerksamkeit vor allem gen Westen, also den pazifischen Raum, richten. Er hätte nach Kriegsbeginn nicht die transatlantische Gemeinschaft beschworen – und nicht von der „heiligen Pflicht“ gesprochen, im Ernstfall „jeden Zoll“ Nato-Terrain zu verteidigen. Jener Verteidigungsgemeinschaft, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ebenso voreilig wie fahrlässig als „hirntot“ bezeichnete.

Welches Gewicht die USA auf diplomatischem, ökonomischem und vor allem militärischem Terrain besitzen, erfährt die Weltöffentlichkeit einmal mehr in diesen Tagen des G7-Treffens und Nato-Gipfels. 

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×