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19.07.2022

20:13

Kommentar

Grüne verabschieden sich aus der Anti-Atomkraft-Komfortzone

Von: Jürgen Klöckner

PremiumDas Nein zur AKW-Laufzeitverlängerung ist ein politisches Hochrisiko-Manöver. Nun stellt sich die Frage, ob das Stromnetz standhält – und die Grünen ihre Absage aufgeben.

Das Ministerium von Robert Habeck hat einen neuen Stresstest angekündigt. Je nach Ergebnis könnten Atomkraftwerke länger laufen als geplant. dpa

Robert Habeck

Das Ministerium von Robert Habeck hat einen neuen Stresstest angekündigt. Je nach Ergebnis könnten Atomkraftwerke länger laufen als geplant.

Die Grünen bereiten sich mental darauf vor, einer längeren Laufzeit der drei verbleibenden Atomkraftwerke in Deutschland zuzustimmen. Die Skepsis ist zwar immer noch groß, die strikte Absage aber passé.
Es wurde Zeit: Das Nein zur Laufzeitverlängerung war ein politisches Hochrisiko-Manöver. Sollte es im Winter zu einer Mangellage kommen, würde die Partei – ob zu Recht oder Unrecht – als Schuldige dastehen, die nicht alles unternommen hat, um den Schaden zu lindern.

Industrie und Haushalte sehen sich durch den Gasmangel ohnehin schon bedroht. Nun stellt sich die Frage, ob das Stromnetz standhält – und Atomkraft dabei hilft. Mit einem zweiten Stresstest des Energienetzes will das von Grünen-Politiker Robert Habeck geführte Wirtschaftsministerium Klarheit schaffen. Der Test soll notfalls die Entscheidung rechtfertigen, die Atommeiler länger laufen zu lassen.

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