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28.07.2022

15:10

Kommentar

Inflationsdruck hält an: Notenbanker handeln nur noch als Getriebene

Von: Jens Münchrath

PremiumSowohl Fed als auch die EZB bekommen die Inflationsdynamik bisher nicht gebrochen. Besonders die Lage in Europa ist kritisch. Jetzt gilt es, mit einer Zinswende die Schäden abzuwenden.

Die US-Notenbanker sind noch leicht im Vorteil. Imago, dpa

Christine Lagarde, Jerome Powell

Die US-Notenbanker sind noch leicht im Vorteil.

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Notenbanker die Inflationsentwicklung über lange Zeit unterschätzt haben, so hat die Fed ihn nun geliefert: ein weiterer großer Zinsschritt um 0,75 Prozentpunkte – und das trotz technischer Rezession, also zwei Quartalen negativen Wachstums im ersten Halbjahr.

Insgesamt hat die US-Notenbank damit in nur fünf Monaten die Zinsen um insgesamt 2,25 Prozentpunkte erhöht – das hat es zuletzt in den 80er-Jahren unter dem damaligen Fed-Chef Paul Volcker gegeben. Der heutige Chef Jerome Powell muss jetzt so drastisch reagieren, weil er vorher zu lange gezögert hat – und damit in Kauf nahm, dass die US-Inflation im Juni auf 9,1 Prozent stieg.

Noch später und zögerlicher als die Fed reagierte die Europäische Zentralbank (EZB), die die Zinswende erst vergangenen Monat eingeleitet hat.

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