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04.08.2022

11:56

Leserdebatte

Atomkraft? Nein, danke – oder eher: Ja, bitte?

Die Handelsblatt-Leserschaft debattiert, ob die drei verbliebenen Atomkraftwerke länger am Netz bleiben sollten. Lesen Sie hier eine Auswahl der Kommentare.

Eigentlich soll das AKW Ende des Jahres abgeschaltet werden, doch mittlerweile wird eine Laufzeitverlängerung diskutiert. dpa

Atomkraftwerk Isar 2

Eigentlich soll das AKW Ende des Jahres abgeschaltet werden, doch mittlerweile wird eine Laufzeitverlängerung diskutiert.

Wenn es nach dem Willen der Handelsblatt-Leserschaft geht, würden die drei derzeit noch laufenden Atomkraftwerke (AKWs) auch über das Jahresende hinaus weiterlaufen. Eigentlich sollen sie dann vom Netz gehen.

„In der aktuellen Lage (Krieg und Klimawandel) auf Atomkraft zu verzichten ist schlicht unverantwortlich“, schreibt beispielsweise ein Leser. Eine andere Leserin findet: „Man sagt uns, dass im Winter die Energie knapp wird, warum will man dann einen Energieerzeuger vom Netz nehmen?“ „Wie können wir hier ernsthaft von unseren Nachbarn Gashilfe erwarten?“, fragt ein anderer Leser.

Nur wie lange die AKWs laufen sollen, darüber sind sich die Leserinnen und Leser in ihren Zuschriften nicht einig. „So lange, wie die derzeitigen Brennstäbe noch benutzt werden können“, meint beispielsweise eine Leserin. Ein anderer befürwortet die Wiederinbetriebnahme der Ende 2021 abgeschalteten Atommeiler, „da die Politik nicht überzeugend darstellen konnte, wie sie die Versorgungssicherheit während der Energiewende sicherstellen möchte“. Die eigentlich als Übergangslösung vorgesehenen Gaskraftwerke seien aufgrund der aktuellen Versorgungslage nicht mehr denkbar.

Ein anderer Leser argumentiert, dass ein Streckbetrieb die Strommenge ja nur zeitlich anders verteilen würde. „Spürbar würde nur eine Nachbeladung/Brennelementewechsel und eine gesetzlich normierte tatsächliche Laufzeitverlängerung mit zusätzlichen Strommengen helfen“, schreibt er.

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    Angesichts der Endlagerfrage, meint ein Leser, dass sich die Abfallmenge bei einer Neubeladung nicht signifikant erhöhen würde. Ein anderer schlägt vor, eine Kooperation mit Frankreich einzugehen. Es gibt aber auch kritischere Stimmen, so schreibt ein Leser: „Die Frage, wie der strahlende Abfall entsorgt werden kann, ist nicht gelöst, wie können wir dann unseren Nachfahren weiteren Atommüll zumuten?“

    Aus den unterschiedlichen Zuschriften der Handelsblatt-Leserschaft haben wir hier für Sie eine Auswahl zusammengestellt.

    Ein Trauerspiel

    „Ich finde es ein Trauerspiel, wie eine frühere Umweltschutzpartei zu einer Umweltschmutzpartei verkommt. Nicht anders kann man es nennen, wenn man unsere schmutzigsten Kohlekraftwerke wieder hochfährt und gleichzeitig unsere Atomkraft in dieser Krisenlage nicht weiter nutzen will.

    Die Sicherheits- und Genehmigungsbedenken sind vorgeschoben, Erdbeben und Tsunamis sind bei unseren Standorten nicht zu erwarten. Unsere Atomkraftwerke zählen zu den sichersten der Welt.
    Wie können wir hier ernsthaft von unseren Nachbarn Gashilfe erwarten?“
    Konrad Kammergruber

    Warum will man dann einen Energieerzeuger vom Netz nehmen?

    „Ich bin dafür, die drei verbliebenen Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen, zumindest so lange, wie die derzeitigen Brennstäbe noch benutzt werden können. Ich meine, das bringt mehr Strom, als wenn ich kürzer dusche.

    Man sagt uns, dass im Winter die Energie knapp wird, warum will man dann einen Energieerzeuger vom Netz nehmen? Wenigstens noch über den Winter sollen sie weitermachen, ab 2023 kommt dann hoffentlich wieder mehr Energie von umweltfreundlichen Energieerzeugern.“
    Bettina Halbe

    Pure Geldverschwendung!

    „Jede Investition in die Verlängerung der Laufzeiten ist pure Geldverschwendung! Die gesamtgesellschaftlichen Kosten stehen in keinem Vergleich zu dem gesamtwirtschaftlichen Nutzen!

    Die Abschaltprozesse sind langfristig geplant und berücksichtigen die Reaktorsicherheit in höchstem Maße, wogegen diese in den kurzfristigen Überlegungen zur Laufzeitverlängerung keine Rolle zu spielen scheinen! Die Betreiber der Atomkraftwerke werden für die gesetzlich geregelte Abschaltung vom Staat entschädigt, die Zusatzkosten für die Laufzeitverlängerung käme als Belastung für den Steuerzahler obendrauf!

    Die Frage, wie der strahlende Abfall entsorgt werden kann, ist nicht gelöst. Wie können wir dann unseren Nachfahren weiteren Atommüll zumuten?“
    Michael Montag

    >> Lesen Sie dazu: Unter diesen Bedingungen könnten Atomkraftwerke länger laufen

    Spürbar würde nur eine Nachbeladung helfen

    „Ich gehe davon aus, dass die Energieversorgungsunternehmen die drei verbliebenen KE-Blöcke aus Gründen der Kostenoptimierung planmäßig so mit Brennelementen beladen haben, dass die maximal technisch mögliche Stromerzeugung mit dem gesetzlichen Laufzeitende ungefähr übereinstimmt. Ein Streckbetrieb würde meiner Einschätzung nach die technisch limitierte Strommenge nur zeitlich anders verteilen. Ob das schon für sich ein Vorteil ist, kann wohl am besten die Bundesnetzagentur beurteilen. Spürbar würde nur eine Nachbeladung/Brennelementewechsel und eine gesetzlich normierte tatsächliche Laufzeitverlängerung mit zusätzlichen Strommengen helfen.

    Die Endlager- und Sicherheitsbedenken der KE-Gegner sind für mich in diesem Fall nur vorgeschoben und nicht nachvollziehbar, da sich die Abfallmenge bei einer Neubeladung nicht signifikant erhöhen würde und die wirklichen Ursachen der beiden Havarien in der Ukraine und Japan nicht auf die sicheren Kernkraftwerke in Deutschland übertragbar sind.“
    Heinz-Jürgen Klingenstein

    Schleunigst in die Wege leiten

    „Wenn man sich die verlautbarten Lieferzeiten für neue Brennelemente anschaut, dann müssten die Betreiber das schleunigst in die Wege leiten (beziehungsweise die Politik einen dahingehenden Auftrag erteilen) – ganz egal, wie die Frage nach dem Weiterbetrieb letztlich ausgeht.“
    Martin Theodor Ludwig

    Solche Risiken darf die Politik nicht eingehen

    „Ich bin generell für den Weiterbetrieb der bestehenden AKWs und die Wiederinbetriebnahme der Ende 2021 abgeschalteten Atommeiler, da die Politik nicht überzeugend darstellen konnte, wie sie die Versorgungssicherheit während der Energiewende sicherstellen möchte, und ihre Strategie, Gaskraftwerke als Back-up zu nutzen, aufgrund der aktuellen Versorgungslage und zu erwartender Verwerfungen zweifelhaft erscheint. Von den noch aufzubauenden Kapazitäten bei Gaskraftwerken und im Leitungsnetz ganz zu schweigen.

    Die geplante Energiewende wirkt auf mich wie eine einzige große Wette mit vielen Unbekannten. Solche Risiken darf die Politik nicht eingehen, deshalb sollten wir unbedingt unsere nuklearen Kraftwerkskapazitäten weitere zehn Jahre nutzen.“
    Christoph Ziehmer 

    Befristeter Betrieb sehr sinnvoll

    „Ich finde einen befristeten Betrieb beziehungsweise eine Inbetriebnahme sehr sinnvoll. Ein Teil der Gewinne sollte verpflichtend in die Forschung zur Energiespeicherung investiert werden, statt in hohe Dividenden zu fließen.

    Und wenn das Ziel erreicht ist, müssen die Kraftwerke stillgelegt werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und auch für den Rückbau sollte ein Teil der Gewinne verpflichtend verwendet werden.“
    Wilfried Hirte

    Grafik

    Schlicht unverantwortlich, auf Atomkraft zu verzichten

    „In der aktuellen Lage (Krieg und Klimawandel) auf Atomkraft zu verzichten ist schlicht unverantwortlich. Die deutschen Kraftwerke, die funktionsfähig sind, müssen deswegen weitergenutzt werden, und zwar so lange, bis erneuerbare Energieerzeuger diese vollständig ersetzen können.

    Die Endlagerung des Atommülls muss ja in jedem Fall gelöst werden. Hier würde ein Blick nach Frankreich helfen, oder noch besser wäre eine Kooperation mit dem Nachbarn in dieser Frage. Warum finanzieren wir nicht die Endlagerung des deutschen Atommülls in Frankreich?“
    Hermann Richter

    >> Lesen Sie dazu: Warum die französische Energiekrise die deutsche Atomkraft-Debatte befeuert

    Kernkraft als Gegenwarts- statt Zukunftstechnologie

    „Es ist Dialogverweigerung, wenn ebendieser mit ‚Totschlagargumenten‘ im Keim erstickt werden soll. Kernkraft sei keine Zukunftstechnologie. Nein, ist sie nicht. Es geht hier aber gar nicht um Zukunft, sondern um die Gegenwart und den nächsten Winter!
    Nur dafür sollten die Laufzeiten selbstverständlich verlängert werden, damit kein Gas zur Stromerzeugung verplempert wird. Alles andere (Endlagerung, Neubauten) sollte gar nicht wieder aufgerollt werden: alle Finanzkraft und deutsche Ingenieurskunst den Erneuerbaren!“
    Reimar Paschke

    Ohne Gas als Brückentechnologie bei der Kernenergie bleiben

    „Die Grünen müssen sich der Realität stellen: Wer Gas als Brückentechnologie zwischen Atomkraft und erneuerbaren Energien propagiert hat, muss akzeptieren, dass man ohne Brücke bei der Kernenergie bleiben muss, bis die von ihrer Klientel aufgebauten Hindernisse bezüglich anderer Versorgung ( Leitungen, LNG-Terminals etc. ) abgebaut sind.“
    Rainer Guntermann

    „Wenn es kalt ist, wärmt jeder Mantel“

    „Die eigene Energieerzeugung gleich welcher Art leichtfertig, fahrlässig, ideologielastig und unbedacht nicht angemessen wertzuschätzen, wird dann schmerzhaft all denen auf die Füße fallen, die das Gebot der Stunde noch nicht begriffen haben: Gekaufte Energie ist rar und teuer. Eigene Energieerzeugung ist billig und macht unabhängig.

    Vielleicht hilft Väterchen Frost – welche Ironie des Schicksals, ausgerechnet eine russische Redewendung –, um im kommenden Winter den Spruch mit dem Mantel zu verstehen.“
    Jannis Vassilatos

    Die gesamte Energiewende auf den Prüfstein stellen

    „Ein amerikanisches Sprichwort sagt, dass selbst Hurrikane stets einigen etwas Gutes bringen.

    Die jetzige Debatte über die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke sollte Anlass sein, die gesamte einseitige und nicht erfolgreiche Energiewende auf den Prüfstein zu stellen und die Kernkraft im Einklang mit allen anderen Staaten in Deutschland wieder hochzufahren.

    Die Debatte um das Endlager ist überzogen, denn wir brauchen für den Atommüll Zwischenlager für etwa 200 Jahre. Dazu haben wir genügend sichere überirdische Standorte, zum Beispiel den monströsen Bunker Valentin im Norden Bremens. Er hat Wasseranschluss für die Anlieferung der Castoren und könnte ein Kompetenzzentrum für Entwicklung und Einsatz von Schwerlasthandhabungsautomaten werden.“
    Martin Lindner

    Um das Netz stabil zu halten

    „In Bayern droht ein Kollaps der Stromnetze, wenn neben den erneuerbaren Energien keine Grundlastenergie mehr im Netz vorhanden ist.

    Die Atomkraft wurde weitgehend abgeschaltet und zunehmend von erneuerbaren Energien ersetzt. Die neuen HGÜ-Stromtrassen aus dem Norden sind aber noch nicht fertig.

    Bei einer ‚Dunkelflaute‘ schaffen es die regionalen Verteilnetze derzeit noch nicht, den Strom überregional heranzuschaffen, sodass ein Zusammenbruch droht! Die Gaskraftwerke vor Ort sind als Überbrückung bis zur Fertigstellung der neuen Trassen und Ertüchtigung der Verteilnetze zwingend notwendig.

    Die einzige Alternative ist eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke – nicht um viel Strom zu liefern, sondern um das Netz stabil zu halten!“
    Robert Späth

    Putin spielt mit uns Katz und Maus

    „Die spätestens seit Februar 2022 klaren, hohen Risiken der Öl- und insbesondere Gasknappheit sind von unseren Politikern maßgeblich mit zu verantworten, denn sie trieben die Preise unnötig mit nach oben. Angebot und Nachfrage bilden den Preis.

    Es war verantwortungslos, nicht unverzüglich auf mögliche Substitutionen von Gas durch AKWs, mehr Biogas, Solar auf den Dächern etc. hinzuarbeiten, um unseren Bedarf an russischem Gas massiv einzuschränken. Stattdessen werden E-Autos, Wärmepumpen etc. massiv gefördert und damit der Stromverbrauch weit mehr erhöht, als in erneuerbare Energien und das Leitungsnetz investiert wird, um auch noch die CO2-freien AKWs rein ideologiebedingt abzustellen.

    Putin verdient mit weniger Gas viel mehr und kann mangels der dringend gebotenen Risikovorsorge mit uns auch noch Katz und Maus spielen und wird uns in heftige Notlagen steuern.“
    Kurt Hergenröther

    Atomkraftwerke weiterbetreiben und auch neue errichten

    „Die Atomkraftwerke müssen weiterbetrieben und auch neue errichtet werden, damit sichere Stromerzeugung möglich ist. Eine Abschaltung darf erst erfolgen, wenn die erneuerbaren Stromquellen ausreichend Strom zur Verfügung stellen.“
    Hans-Jürgen Braselmann

    Atomkraft? Nein, danke!

    „Deutschland ist nicht nur ein Land von Wehr- und Waffenexperten, sondern neuerdings auch von Atomkraftspezialisten. Jeden Tag erhalten in den Medien ‚Expertinnen und/oder Experten‘ eine Plattform, die Gefahren der Atomkraft kleinzureden und den segensreichen Nutzen für die Bevölkerung hervorzuheben.

    Aber, vielleicht wurde ja schon heimlich die Frage nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll geklärt? Vielleicht hat Deutschland ja längst die Atomkraft sicherheitstechnisch im Griff und ist gegen alles gewappnet, was einen Atomunfall (klimatisch bedingte Störungen; Anschläge etc.) auslösen könnte?

    Es gäbe noch vieles zu sagen in diesen unwirklichen Zeiten; ich bleibe jedoch beim Thema und lehne eine Wiederbelebung bereits stillgelegter Atomkraftwerke beziehungsweise eine Verlängerung der Laufzeit der drei verbliebenen Atomkraftwerke über einen Streckbetrieb hinaus mit neuen Brennstäben strikt ab.“
    Ellen Volk

    AKWs bis auf Weiteres weiterlaufen lassen

    „ Ich bin entschieden dafür, die bislang noch am Netz hängenden und produzierenden AKWs über den Jahreswechsel hinaus und bis auf Weiteres weiterlaufen zu lassen.

    Das aktuell von der grünen Regierungspartei aus dem Nichts heraus gestrickte Narrativ eines sogenannten Streckbetriebs ist ein politisches Deckmäntelchen, unter dem sich die aus der Anti-Atomkraft-Bewegung geborene, nunmehr recht bürgerliche Partei der absoluten Not gehorchend einen begrenzten Weiterbetrieb der AKWs vorstellen kann, mit größten ideologischen Bauchschmerzen versteht sich.

    Sicherheit und Zuverlässigkeit im Alltagsbetrieb der letzten drei AKW-Dinos dürften gegeben sein, auch im Vergleich mit den vielen AKWs in Deutschlands engerer und weiterer Nachbarschaft.

    Die Endlagerfrage der Atomkraft-Technologie wird diese Republik noch vor erhebliche Auseinandersetzungen stellen; ein marginaler Weiterbetrieb wird dieses Problem nicht sonderlich verschärfen.

    Deutschlands Sonderweg der massiven Privilegierung der regenerativen Energien wird weltweit kritisch beäugt, unter anderem auch deswegen, weil noch längst nicht entschieden ist, welchen Preis Bevölkerung und Wirtschaft dafür zahlen werden.“
    Ludwig Hegemann

    Nur schwer nachvollziehbar

    „Tagein, tagaus wird man zum Energiesparen aufgefordert, jede Kilowattstunde zählt, aber gleichzeitig sollen drei große Kernkraftwerke stillgelegt werden. Das ist nur schwer nachvollziehbar, und da kommt leicht die Meinung auf, dass die Energieknappheit so groß nicht sein kann.

    Wenn die Atomkraftwerke ordnungsgemäß weiterbetrieben werden, sind sie 2023 genauso sicher wie in den Jahrzehnten zuvor, und da waren sie sicher. Denjenigen, die gern auf die Katastrophe in Japan 2011 verweisen, sei gesagt, dass an den Standorten der AKWs in naher Zukunft weder mit einem schweren Erdbeben noch mit einem Tsunami zu rechnen ist.

    Und sollte im Falle einer geologischen Katastrophe oder durch die Neugier unserer Nachfahren in hundert- oder zweihunderttausend Jahren der radioaktive Abfall aus dem Endlager an die Oberfläche kommen, so ist der Super-GAU da, und da kommt es auf ein paar gelbe Fässer mit hochradioaktivem Müll mehr auch nicht mehr an.

    Fazit: Keiner will den Wiedereinstieg in die Kernkraft, aber lasst die Kraftwerke so lange laufen, bis das Land eine von Putins Gas unabhängige sichere Energieversorgung hat.“
    Peter Hermsdorf

    Verantwortungsvolles Handeln

    „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, bei der es gilt, den drohenden Schaden für die Bevölkerung und die sie ernährende Wirtschaft möglichst klein zu halten.

    Dabei müssen wir uns – so schmerzlich es auch ist – von bisher festgelegten Plänen verabschieden und eine vorübergehende Brückenstrategie akzeptieren. Dies ist verantwortungsvolles Handeln, welches wir von allen am Entscheidungsprozess beteiligten Bürgerinnen und Bürgern erwarten dürfen.“
    Thomas Buckenberger

    Wenn Sie sich zu diesem Thema im Handelsblatt zu Wort melden möchten, schreiben Sie uns einen Kommentar, entweder per E-Mail an [email protected] oder auf Instagram unter @handelsblatt.

    Mehr: In der vergangenen Woche debattierte die Handelsblatt-Leserschaft darüber, ob Oliver Blume der Richtige für die VW-Spitze ist.

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