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22.09.2022

09:11

Mercedes C 63 S E Performance

Vierzylinder am Limit – Mercedes-AMG zeigt die Topversion der C-Klasse

Von: Mario Hommen
Quelle:Spotpress

Mit der 2021 eingeführten Neuauflage sind bei der C-Klasse vier Zylinder das obere Limit. Das gilt auch für die neue Topversion C 63. Macht aber nichts.

Eigentlich möchte man einen V8 unter der sickenreichen Motorhaube erwarten. Doch die Zeiten haben sich auch bei AMG geändert Mercedes-Benz

Kraft ohne V8

Eigentlich möchte man einen V8 unter der sickenreichen Motorhaube erwarten. Doch die Zeiten haben sich auch bei AMG geändert.

Affalterbach Von seiner im Sommer 2021 neuaufgelegten C-Klasse präsentiert Mercedes nun die 500 kW/680 PS starke AMG-Variante C 63 S E Performance. Wie bei allen bisherigen Antriebsversionen der Baureihe markieren auch hier zwei Liter Hubraum und vier Zylinder das obere Limit. Trotz Downsizing macht ein 150 kW/204 PS starker 400-Volt-E-Antriebsstrang mit Zweigang-Getriebe an der Hinterachse das neue Topmodell zur stärksten und antrittsschnellsten Version in der mittlerweile langen Baureihen-Geschichte.

Bereits mit dem 350 kW/476 PS und 545 Newtonmeter starken Verbrenner sorgt der 63 S E für einen Superlativ, handelt es sich doch um den stärksten Serienvierzylinder der Welt. Mercedes hat ihn mit einer neunstufigen AMG-Speedshift-Automatik verbandelt. Hinzu gesellt sich das E-Aggregat, das sich durch ein sofortiges Ansprechverhalten und schnellen Drehmomentaufbau auszeichnet. Über 1.000 Newtonmeter Systemdrehmoment sollen im Zusammenspiel der Motoren zur Verfügung stehen.

In 3,4 Sekunden soll damit der 2,1-Tonner aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten – das trifft auf Limousine wie T-Modell zu. Das obligatorische 250-km/h-Limit kann auf Wunsch auf 280 beziehungsweise 270 km/h angehoben werden.

Dank Zweiganggetriebe unterstützt die E-Maschine auch bei hohem Tempo, denn ab spätestens 140 Stundenkilometer legt ein elektrischer Aktuator den zweiten Gang für das E-Antriebsgetriebe ein. Mercedes verspricht ein agiles Fahrverhalten auch in Kurven, denn zur Serienausstattung gehören ein vollvariabler Allradantrieb sowie eine Allrad- und eine dreistufige Parameterlenkung. Tolerantere Regelsysteme erlauben einen Drift-Mode. Acht Fahrmodi stehen zur Wahl.

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    Sportlich, digital und nobel ist das Cockpit des C 63 S E Performanceeingerichtet  Mercedes-Benz

    Sportlicher gestaltet

    Sportlich, digital und nobel ist das Cockpit des C 63 S E Performance eingerichtet.

    Die neuen Performance-Sitze im C 63 S E bieten besonders guten Seitenhalt Mercedes-Benz

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    Die neuen Performance-Sitze im C 63 S E bieten besonders guten Seitenhalt.

    Gegenüber der Standard-C-Klasse fällt der C 63 länger und breiter aus Mercedes-Benz

    Auch äußerlich gewachsen

    Gegenüber der Standard-C-Klasse fällt der C 63 länger und breiter aus.

    Die Sonderstellung des C 63 S E Performance unterstreicht eine in Länge und Breite gewachsene Karosserie samt deutlich verbreiteter Spur. Das Fahrzeug steht auf 19-Zoll-Mischbereifung. Eine AMG-Frontschürze im Jet-Wing-Look, Power-Domes in der Motorhaube, Flics, große Lufteinlässe, Seitenschwellerverkleidungen, eine Diffusorheckschürze und zwei Doppelauspuffendrohre sorgen für sportive Optik.

    Innen bietet der C 63 S Sportsitze, optional ist ein neugestalteter Performance-Sitz bestellbar. Das neue Topmodell der C-Klasse kann elektrisch und emissionsfrei fahren. Der auf eine schnelle Aufnahme und Abgabe von Energie optimierte Akku mit 6,1 kWh ist für heutige Plug-in-Hybride allerdings sehr bescheiden dimensioniert. Entsprechend erlaubt der Stromvorrat emissionsfreies Fahren bis zu 13 Kilometer weit und bis zu 125 km/h schnell. In der Regel dürfte das reichen, lautlos aus Wohngebieten zu stromern. Die Batterie lässt sich intern über variable Rekuperationsstufen oder die Battery-Hold-Funktion sowie extern per Kabel an einer Ladestation, Wallbox oder Steckdose laden.

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