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14.09.2017

12:47 Uhr

Bildung

Immer mehr Uni-Absolventen in Deutschland

An Fachhochschulen geht die Zahl der Abschlüsse zurück. Anders sieht das an den deutschen Hochschulen aus: Fast eine halbe Million Studenten beendeten 2016 erfolgreich ihr Studium.

Mehr als ein Drittel der Examen wurde 2016 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. dpa

Studentenandrang

Mehr als ein Drittel der Examen wurde 2016 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt.

WiesbadenDie Zahl der jährlichen Hochschulabsolventen nimmt weiter zu. Im Prüfungsjahr 2016 beendeten rund 492 000 Menschen erfolgreich ihr Studium an einer deutschen Hochschule. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Absolventenzahl steigt seit 2001 kontinuierlich. Zehn Prozent der Absolventen hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Masterabschlüsse um neun Prozent auf 124.400. Die Zahl der Bachelorabschlüsse wuchs um zwei Prozent auf 249.600. Die Anzahl der Lehramtsprüfungen (44.000) und Promotionen (29.300) blieb unverändert. Einen Rückgang gab es bei den Fachhochschulabschlüssen. Ihre Zahl sank um zwei Prozent auf 9.800. Die alten universitären Abschlüsse nahmen um elf Prozent auf 34.600 ab.

Mehr als ein Drittel der Examen wurde 2016 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. Etwa ein Viertel machten ihren Abschluss in Ingenieurwissenschaften. Je elf Prozent waren es in Mathematik und Naturwissenschaften sowie in den Geisteswissenschaften. Auf die Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften entfielen sechs Prozent der Absolventen. Alle übrigen Fächergruppen machen zusammengerechnet sieben Prozent der Abschlüsse aus.

Von

dpa

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