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08.09.2017

08:26 Uhr

Antisemitismus

SPD-Generalsekretär Heil sieht Riesenproblem

Der Antisemitismus in Deutschland sei ein „Riesenproblem“ sagt SPD-Generalsekretär Hubtertus Heil. In der Tat hat im ersten Halbjahr 2017 die Zahl antisemitischer und antiisraelischer Delikte leicht zugenommen.

„Rechtsradikale und Neonazis bedrohen Menschen jüdischen Glaubens. Das ist nicht akzeptabel“, sagt der SPD-Generalsekretär. dpa

Hubertus Heil

„Rechtsradikale und Neonazis bedrohen Menschen jüdischen Glaubens. Das ist nicht akzeptabel“, sagt der SPD-Generalsekretär.

BerlinSPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat angesichts steigender antisemitischer Delikte in Deutschland Alarm geschlagen. Der Antisemitismus sei ein „Riesenproblem“, sagte er im „Welt“-Wahlchat: „Rechtsradikale und Neonazis bedrohen Menschen jüdischen Glaubens. Das ist nicht akzeptabel.“ Antisemitismus sei außerdem im islamischen Fundamentalismus beheimatet sowie bei „Menschen die aus Regionen zu uns gekommen sind, in denen Antisemitismus eine politische Doktrin ist“, fügte Heil hinzu. Dagegen gelte es vorzugehen.

Die Zahl antisemitischer und antiisraelischer Delikte in Deutschland habe leicht zugenommen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf schriftliche Fragen des Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck und die Antwort der Bundesregierung darauf. Demnach wurden im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 681 derartige Delikte erfasst und damit 27 Taten mehr (plus vier Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – damals waren es 654.

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Experten würden bezweifeln, dass alle diese Taten „rechtsextremistisch motiviert“ seien. So würden „Juden raus“-Schmierereien in Statistiken generell als rechtsextrem ausgewiesen, obwohl diese Parole auch in islamistischen Kreisen populär sei.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

08.09.2017, 11:00 Uhr

Wer Millionen Araber nach Deutschland holt zu den 7 Millionen Muslimen die wir schon haben , muss sich nicht wundern über Antisemiten . Das es auch rechte verbale Angriffe gegen Juden gibt , ist unstrittig, aber wer in Berlin erkennbar als Jude läuft, wird überwiegend von Muslime angegriffen. Von Muslime die ihre Heimat verloren haben durch ein paar Striche auf der Landkarte durch Franzosen und Engländer und die Israel geschaffen haben, durch Vertreibung der Palais. Das kommt in Berlin immer wieder hoch und Schuld ist die Deutsche Politik , die das nicht unterbindet und weiter fördert durch wegsehen.

Dieses schreckliche Land haben unfähige Politiker geschaffen die von Demokratie soviel verstehen wie Kim Jong .

Die Engländer und Franzosen nehmen Demokratie mit der Muttermilch ein. Darum ist diese stark und widerstandsfähig und in der Mitte der Gesellschaft. Politiker
spielen da keine große Rolle. Bei uns ist das umgekehrt , ein paar Tausende Politiker in Deutschland finden sich als Gipfelkreuz der Demokratie.

Das stimmt natürlich nicht zumal sie sich berufen fühlen, als Erzieher den Deutschen unaufhaltsam die eigene Meinung zu verbiegen.

Ein Deutschland wo Juden frei erkennbar durch die Strassen laufen können und sicher sind, wäre ein gutes Deutschland nach 45.

Deutsche Politiker haben das Gegenteil geschaffen und suchen dann natürlich nach Deutschen Rechten um sich frei zusprechen,

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