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18.09.2017

08:44 Uhr

Bundespräsident, Bundeskanzler, Minister

Linke will gesetzliche Rente für alle

Ob Kanzler, Minister oder Abgeordneter – die Linke will, dass künftig alle nur noch eine gesetzliche Rente beziehen. Das sei nötig als Signal für mehr sozialen Zusammenhalt, sagt Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn.

Der Unmut über „die da oben“ nehme zu, warnt der Bundesgeschäftsführer. dpa

Matthias Höhn

Der Unmut über „die da oben“ nehme zu, warnt der Bundesgeschäftsführer.

BerlinBundespräsidenten, Kanzler und Minister sowie Bundestagsabgeordnete sollen nach dem Willen der Linken künftig nur noch eine gesetzliche Rente beziehen. Dies sei nötig als Signal für mehr sozialen Zusammenhalt, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Dies wäre ein starkes Zeichen dafür, „dass die Politik in ihrer Gesamtheit ihre Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt im Lande begreift“. Der Unmut über „die da oben“ nehme zu, warnte er.

Zurzeit erhalten Abgeordnete eine „Altersentschädigung“, die Lücken in ihrer sonstigen Versorgung schließen soll. Das Staatsoberhaupt bekommt ein Ruhegehalt in Höhe seiner vollen Bezüge, der Bundeskanzler und seine Minister eine Pension.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Holger Narrog

18.09.2017, 09:23 Uhr

"Rente für Alle" bedeuted in erster Linie eine Entwertung der Beitragszahlung der Arbeitnehmer.

Ich vermute, dass die SED auch die Einwanderer die an dem System nicht aktiv teilgenommen haben, mit einer Rente beglücken möchten. Die Arbeitnehmer die jahrzehntelang in das System einbezahlt haben werden, sofern sie noch Illusionen haben, sich betrogen fühlen.

Ich vermute weiterhin, dass auch Beamten und Unternehmer in das System einzahlen sollen. Für diese Gruppen bedeuten diese Einzahlungen eine Extrasteuer. Die staatlichen Körperschaften müssten dann die Gehälter der Beamten an den zusätzlichen Altersvorsorgeaufwand anpassen. Somit könnte man auch gleich das Geld an die Einwanderer auszahlen. Im Fall der Unternehmer stellt sich die Frage inwieweit diese die Zusatzsteuer auf die Preise ihrer Produkte und Dienstleistungen aufschlagen können.

Herr Peter Spiegel

18.09.2017, 10:14 Uhr

"Rente für Alle" bedeutet in erster Linie Stütze für Frau Dr. Merkels Gäste vom Besuchsanfang an bis in die zigse Generation.

Herr Leo Löwenstein

18.09.2017, 12:23 Uhr

Prinzipiell ist das die richtige Idee.
Alle müssen in einen Topf einzahlen und alle bekommen daraus ihre Rente.
Wer mehr verdient kann ja dann nebenbei auch mehr vorsorgen.

Denn bei den "normalen" Arbeitnehmern gibt es einen demografischen Faktor, weshalb die Rente immer weiter abgesenkt wird, bei den Beamten scheint es das nicht zu geben.
Alle in einen Topf, dann können auch endlich die Politiker von ihren eigenen Gesetzen "profitieren".
Dann kann man Riester, Rürup und alle möglichen alten und neue zusätzlichen Rentensäulen, welche nur die Konzerne nähren, aber dem normalen Rentner am Ende nichts bringen, einstampfen.

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