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21.09.2017

21:18 Uhr

Gabriel kritisiert Altmaier

„Kapitulationserklärung der Union vor dem Rechtspopulismus“

Kanzleramtschef Peter Altmaier hat in einem Interview gesagt, es sei besser, gar nicht zu wählen als die AfD zu wählen. Vizekanzler Sigmar Gabriel hat Altmaiers Äußerungen nun scharf kritisiert.

„So wird Politikverweigerung zur Strategie erklärt.“ dpa

Vizekanzler Gabriel

„So wird Politikverweigerung zur Strategie erklärt.“

BerlinVizekanzler Sigmar Gabriel hat Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) wegen seiner Äußerungen zur AfD und der Bundestagswahl scharf kritisiert. „Die Aufforderung zur Nichtteilnahme an der Bundestagswahl ist eine Kapitulationserklärung der Union vor dem Rechtspopulismus“, sagte der SPD-Minister am Donnerstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „So wird Politikverweigerung zur Strategie erklärt.“

Altmaier hatte am Dienstag in einem Video-Interview der „Bild“-Zeitung mit der Maßgabe einer Ja- oder Nein-Antwort für Aufsehen gesorgt. Auf die Feststellung der Interviewerin: „Es ist besser, die AfD zu wählen als nicht zu wählen“, reagierte Altmaier mit einem schnellen „Nein“. Mehrere Kabinettsmitglieder hatten dem widersprochen.

Gabriel sagte, in einer Demokratie müsse man „um jede Seele kämpfen - mit Argumenten und nicht mit Verweigerung.“ Das betreffe gerade diejenigen, „die in Gefahr sind, den Antidemokraten auf den Leim zu gehen“. Die Verfassung fordere von den Parteien, an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken und nicht, sich dieser Willensbildung zu entziehen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Günther Schemutat

22.09.2017, 09:09 Uhr

Der gesamte Einheitsbrei im Bundestag sind die Geburtshelfer der AFD . Danke dafür! Allen voran Gabriel , Merkel, Göring-E Özdemir, und viele andere die im laufe
der Jahre und Jahrzehnte vielen Deutsche auf die Nerven gegangen sind. Niemand der sich für uns wirklich interessiert hatte bis heute. Nun steht der Junior AFD
vor der Tür zum Bundestag . Vielleicht hätte man mal den Erzieher Özdemir fragen sollen wie das kommen konnte. Darauf kann er nur sagen: Ich und alle anderen haben versagt, wir verstehen nichts von Erziehung, nur von Verboten

Frau Elke Fischer

22.09.2017, 10:31 Uhr

Rechtspopulismus=Wir sind für Deutschland und die Deutschen.

Oh mein Gott, wie blöd sind wir Deutschen. Ich wohne seit kurzem in Griechenland und begreife, wie die Griechen leben. Heute ist Markttag, hier in der Kleinstadt. Es wird nicht gearbeitet. Nein, ich sehe es doch. Es wird palavert, Kaffee getrunken und gelacht. So langsam bekomme ich mit, wie hier gearbeitet wird. Von acht bis vierzehn Uhr, dann ist Siesta angesagt. An zwei, drei Tagen wird nochmal von fünf bis acht Uhr abends gearbeitet. Oder auch nicht.

Wenn Sie jetzt an Ihre Arbeitszeiten denken, sind sie glücklich?

Ich habe mit 48 Jahren gekündigt und bin ausgestiegen. Es war viel leichter als gedacht. In meinem Ratgeber zur finanziellen Planung des vorzeitigen Berufsausstieg beschreibe ich alles. Ihnen ein schönes WE. Ich werde es haben, wir verbringen das WE am Meer. Gruß die glückliche Aussteigerin

https://www.amazon.de/glücklich-frei-Lebe-Aussteiger-Berufsausstiegs-ebook/dp/B01MXDZMB4/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1505799392&sr=1-2&keywords=aussteiger


PS: Während ich hier sitze und etwas Werbung für mein Buch mache, Chillen die Griechen und was machen Sie? Schön doof, oder?

Herr Holger Narrog

22.09.2017, 12:12 Uhr

Wenn ich politischer Kandidat wäre, wäre es mir auch lieber dass diejenigen die andere Kandaten wählen nicht wählen gehen. Insofern ist das ganz normal.

Eigentlich sollte es selbstversändlich sein "populistische" Parteien, sprich Parteien die meine Interessen, die Interessen der Menschen und des Landes vertreten, zu wählen.

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