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WEF 2019

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Dritter Tag: 24. Januar

Brexit, Big Tech und die Baisse

Am Donnerstag stehen die großen wirtschaftlichen Themen im Vordergrund: die Zukunft der Tech-Konzerne, die schwächelnde Weltkonjunktur und die politisch bedrohten globalen Handelsströme. Wer sich auf diesen inhalts- und adrenalinschweren Tag vorbereiten will, kann am frühen Morgen entweder unter professioneller Anleitung meditieren oder sich von zwei US-Professoren erklären lassen, wie man Stress für sich nutzbar machen kann.

Temporeich geht es jedenfalls gleich am Donnerstagmorgen los: Alibaba-Chef Daniel Zhang erklärt, wie der chinesische E-Commerce-Gigant das Handelsgeschäft in China und weltweit revolutionieren will. Eine Rede, die sicherlich auch für den direkt danach sprechenden Microsoft-Chef Satya Nadella spannend sein dürfte.

Nadella wird sich mit dem WEF-Gründer Klaus Schwab über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz unterhalten. Um Handel wird es auch in einer der großen Paneldebatten des Tages gehen – allerdings nicht um den Verkauf via Internet, sondern um die ganz große Frage nach dem Zustand des globalen Welthandels.

Unter anderem werden sich Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der Chef der Welthandelsorganisation WTO, Roberto Azevedo, darüber unterhalten, wie der Freihandel aufrechterhalten werden kann und weitere protektionistische Schritte zu verhindern sind.

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    Der im Jahr 2018 eskalierte Handelsstreit zwischen den USA, Europa und China hatte schließlich maßgeblich zur konjunkturellen Abkühlung in vielen Regionen und zur Baisse an den Börsen beigetragen. Eine Woche nachdem das britische Parlament den Ausstiegsvertrag zwischen Großbritannien und der Europäischen Union mit großer Mehrheit abgelehnt hat, darf natürlich auch eine Diskussion über die Folgen des Brexits nicht fehlen.

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    Premierministerin Theresa May wird nicht anwesend sein, dafür stellt sich der Chef der britischen Bank Barclays, Jes Staley, den Fragen einer BBC-Reporterin. Auch zum Schluss des Tages widmen sich die versammelten Entscheider noch einmal den ganz großen geopolitischen Fragen: In der Paneldebatte über die Zukunft der transatlantischen Allianz diskutieren unter anderem US-Außenminister Michael Pompeo, Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg darüber, ob sich die transatlantische Kluft noch stärker ausweiten wird – und wie die Differenzen beispielsweise über den Beitrag der Europäer zum Nato-Haushalt beigelegt werden können.

    Wer vor all dem doch lieber die Augen verschließen will, der kann am Abend am Basiscamp des 2.500 Meter hohen Rinerhorns ein Abendessen in vollkommener Dunkelheit zu sich nehmen.

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