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Weltwirtschaftsforum

Davos in Zitaten: „Europa ist der lebenswerteste Platz der Welt“

Angela Merkel drängt auf Kooperation, George Soros greift China an Sebastian Kurz schwärmt für die EU. Das sind die wichtigsten Zitate aus Davos.

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„Die Disruption ist eine positive Entwicklung“, sagt US-Außenminister Mike Pompeo über die Rolle seines Präsidenten als internationaler Störenfried. Pompeo verteidigte Donald Trumps umstrittene Handels- und Außenpolitik per Video-Schalte nach Davos. Konflikte mit China und Russland ließen sich aber trotz der Konfrontationen der letzten Monate vermeiden – wenn Moskau und Peking auf die Linie Washingtons einschwenkten. AP

Mike Pompeo

„Die Disruption ist eine positive Entwicklung“, sagt US-Außenminister Mike Pompeo über die Rolle seines Präsidenten als internationaler Störenfried. Pompeo verteidigte Donald Trumps umstrittene Handels- und Außenpolitik per Video-Schalte nach Davos. Konflikte mit China und Russland ließen sich aber trotz der Konfrontationen der letzten Monate vermeiden – wenn Moskau und Peking auf die Linie Washingtons einschwenkten.

Bild: AP

Neben Pompeos spontanem Video-Auftritt hat am ersten Davos-Tag besonders eine Rede für Aufmerksamkeit gesorgt. „Brasiliens Fortschritt wird Sie dazu bringen, bei uns zu investieren“, verspricht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Top-Managern in Davos. Während seines Auftritts versuchte der als „Tropen-Trump“ bekannte Ex-Militär, Bedenken über die politische Ausrichtung seiner Regierung beiseite zu wischen. Stattdessen warb er mit dem Naturerbe seines Landes – und dem Kampf gegen Korruption. AP

Jair Bolsonaro

Neben Pompeos spontanem Video-Auftritt hat am ersten Davos-Tag besonders eine Rede für Aufmerksamkeit gesorgt. „Brasiliens Fortschritt wird Sie dazu bringen, bei uns zu investieren“, verspricht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Top-Managern in Davos. Während seines Auftritts versuchte der als „Tropen-Trump“ bekannte Ex-Militär, Bedenken über die politische Ausrichtung seiner Regierung beiseite zu wischen. Stattdessen warb er mit dem Naturerbe seines Landes – und dem Kampf gegen Korruption.

Bild: AP

„Ich bin doch hier“, so hat Angela Merkel die Teilnehmer des Jahrestreffens nach den Auftritten von Pompeo und Bolsonaro am Vortag beruhigt. Die Kanzlerin erfuhr in Davos dieses Jahr eine ungeahnte Wertschätzung. Warum sie noch gebraucht wird, machte Merkel mit einem engagierten Plädoyer für internationale Zusammenarbeit deutlich. „Fortschritte können wir nur erreichen, wenn wir Alleingänge vermeiden“, machte Merkel mit Blick auf den weltweit erstarkenden Nationalismus deutlich. Doch nur Stunden, nachdem Merkel die liberale Weltordnung verteidigt hatte,... dpa

Angela Merkel

„Ich bin doch hier“, so hat Angela Merkel die Teilnehmer des Jahrestreffens nach den Auftritten von Pompeo und Bolsonaro am Vortag beruhigt. Die Kanzlerin erfuhr in Davos dieses Jahr eine ungeahnte Wertschätzung. Warum sie noch gebraucht wird, machte Merkel mit einem engagierten Plädoyer für internationale Zusammenarbeit deutlich. „Fortschritte können wir nur erreichen, wenn wir Alleingänge vermeiden“, machte Merkel mit Blick auf den weltweit erstarkenden Nationalismus deutlich. Doch nur Stunden, nachdem Merkel die liberale Weltordnung verteidigt hatte,...

Bild: dpa

....hielt in der großen Kongresshalle ein anderer Ton Einzug. „Wir sind deshalb radikal, weil wir die Macht an diejenigen zurückgeben wollen, denen sie nach den Regeln der Verfassung zusteht“, sagt Giuseppe Conte. Der italienische Ministerpräsident inszenierte sich in Davos als Kämpfer für die Rechte der Globalisierungsverlierer – und offenbarte sich dabei als wahrhaftiger Populist. Die liberale Demokratie, Europa und die Gemeinschaftswährung hätten das italienische Volk enttäuscht. Profitiert hätte nur eine kleine Schicht der Privilegierten. Neben den innereuropäischen Konflikten... AP

Giuseppe Conte

....hielt in der großen Kongresshalle ein anderer Ton Einzug. „Wir sind deshalb radikal, weil wir die Macht an diejenigen zurückgeben wollen, denen sie nach den Regeln der Verfassung zusteht“, sagt Giuseppe Conte. Der italienische Ministerpräsident inszenierte sich in Davos als Kämpfer für die Rechte der Globalisierungsverlierer – und offenbarte sich dabei als wahrhaftiger Populist. Die liberale Demokratie, Europa und die Gemeinschaftswährung hätten das italienische Volk enttäuscht. Profitiert hätte nur eine kleine Schicht der Privilegierten. Neben den innereuropäischen Konflikten...

Bild: AP

...lag der Fokus in Davos besonders auf den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China. „Es gibt einen Konkurrenzkampf der Großmächte“, räumt Eric Cantor, ehemaliger republikanischer Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, ein. Überhaupt diskutierten die Tagungsteilnehmer in Davos viel und offener als sonst über die sich verschärfende Rivalität zwischen Peking und den USA im Technologie-Sektor. Die Handelspolitik von US-Präsident Trump entspreche der Haltung vieler US-Unternehmen. Auch ein anderer Teilnehmer des Jahrestreffens sorgte mit seinen Äußerungen Richtung China... AP

Eric Cantor

...lag der Fokus in Davos besonders auf den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China. „Es gibt einen Konkurrenzkampf der Großmächte“, räumt Eric Cantor, ehemaliger republikanischer Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, ein. Überhaupt diskutierten die Tagungsteilnehmer in Davos viel und offener als sonst über die sich verschärfende Rivalität zwischen Peking und den USA im Technologie-Sektor. Die Handelspolitik von US-Präsident Trump entspreche der Haltung vieler US-Unternehmen. Auch ein anderer Teilnehmer des Jahrestreffens sorgte mit seinen Äußerungen Richtung China...

Bild: AP

...für Aufsehen. „Xi Jinping ist der größte Feind der offenen Gesellschaft“, sagt George Soros. Mit seiner Kritik am chinesischen Präsidenten hat der Star-Investor auf den Fluren von Davos für viele Diskussionen gesorgt. Soros warnt davor, dass Xi mithilfe künstlicher Intelligenz einen Überwachungsstaat aufbaut, der an George Orwells „1984“ erinnert. An Chinas Staatsoberhaupt perlte die Attacke zunächst ab. AFP

George Soros

...für Aufsehen. „Xi Jinping ist der größte Feind der offenen Gesellschaft“, sagt George Soros. Mit seiner Kritik am chinesischen Präsidenten hat der Star-Investor auf den Fluren von Davos für viele Diskussionen gesorgt. Soros warnt davor, dass Xi mithilfe künstlicher Intelligenz einen Überwachungsstaat aufbaut, der an George Orwells „1984“ erinnert. An Chinas Staatsoberhaupt perlte die Attacke zunächst ab.

Bild: AFP

„Alle G7-Länder sind sich einig, dass wir ein neues Steuersystem brauchen“, sagt Bruno Le Maire. Während seines Vorsitzes in der Gruppe der sieben führenden Industrieländer will sich Frankreich für ein globales Steuersystem starkmachen. Dieses solle laut dem Finanzminister auch eine Untergrenze für die Unternehmenssteuer beinhalten, um Ungleichgewichte bei der Besteuerung von kleinen und großen Unternehmen anzugehen. Er habe darüber bereits mit US-Vertretern gesprochen. AFP

Bruno Le Maire

„Alle G7-Länder sind sich einig, dass wir ein neues Steuersystem brauchen“, sagt Bruno Le Maire. Während seines Vorsitzes in der Gruppe der sieben führenden Industrieländer will sich Frankreich für ein globales Steuersystem starkmachen. Dieses solle laut dem Finanzminister auch eine Untergrenze für die Unternehmenssteuer beinhalten, um Ungleichgewichte bei der Besteuerung von kleinen und großen Unternehmen anzugehen. Er habe darüber bereits mit US-Vertretern gesprochen.

Bild: AFP

„Europa ist der lebenswerteste Platz der Welt“, so hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz in Davos für ein neues europäisches Selbstbewusstsein geworben. Auf dem Kontinent herrsche aber eine negative Grundstimmung. Diese müsse jetzt vertrieben werden. „Wir sollten wieder der Kontinent der Unternehmensgründungen werden“, schob Kurz nach. Reuters

Sebastian Kurz

„Europa ist der lebenswerteste Platz der Welt“, so hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz in Davos für ein neues europäisches Selbstbewusstsein geworben. Auf dem Kontinent herrsche aber eine negative Grundstimmung. Diese müsse jetzt vertrieben werden. „Wir sollten wieder der Kontinent der Unternehmensgründungen werden“, schob Kurz nach.

Bild: Reuters

„Ich will, dass ihr in Panik geratet“, rief Greta Thunberg den in Davos versammelten Spitzenpolitikern und Wirtschaftsführern zu. Die junge Klimaaktivistin forderte konkrete Maßnahmen, um den Treibhausgas-Ausstoß zu stoppen. Dabei übte sie scharfe Kritik am Jahrestreffen: Wie überall gehe es beim Weltwirtschaftsforum nur um Geld. dpa

Greta Thunberg

„Ich will, dass ihr in Panik geratet“, rief Greta Thunberg den in Davos versammelten Spitzenpolitikern und Wirtschaftsführern zu. Die junge Klimaaktivistin forderte konkrete Maßnahmen, um den Treibhausgas-Ausstoß zu stoppen. Dabei übte sie scharfe Kritik am Jahrestreffen: Wie überall gehe es beim Weltwirtschaftsforum nur um Geld.

Bild: dpa

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