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Weltwirtschaftsforum

Diese Politiker haben für Davos 2019 abgesagt

Von: Julian Olk

Beim 48. Treffen der Eliten aus Wirtschaft und Politik werden über 2500 Teilnehmer in Davos erwartet. Doch einige prominente Politiker fehlen.

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Der US-Präsident hatte seine geplante Teilnahme am Word Economic Forum des anhaltenden Regierungsstillstands in den USA abgesagt. „Wegen der Uneinsichtigkeit der Demokraten den Grenzschutz betreffend und der Wichtigkeit von Sicherheit für unser Land sage ich hochachtungsvoll meine sehr wichtige Reise nach Davos in der Schweiz zum Weltwirtschaftsforum ab“, hatte Trump getwittert. Der Shutdown ist der längste in der Geschichte der USA. AP

Donald Trump

Der US-Präsident hatte seine geplante Teilnahme am Word Economic Forum des anhaltenden Regierungsstillstands in den USA abgesagt. „Wegen der Uneinsichtigkeit der Demokraten den Grenzschutz betreffend und der Wichtigkeit von Sicherheit für unser Land sage ich hochachtungsvoll meine sehr wichtige Reise nach Davos in der Schweiz zum Weltwirtschaftsforum ab“, hatte Trump getwittert. Der Shutdown ist der längste in der Geschichte der USA.

Bild: AP

Für den US-Handelsminister drängt die Zeit: Derzeit läuft im Verfahren um mögliche Zollerhöhungen auf Autos und Zulieferteile beim US-Handelsministerium eine Frist bis zum 17. Februar. Bis dahin muss Ross eine Einschätzung vorlegen, ob der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit beeinträchtigt. Danach hat Präsident Trump 90 Tage, um eine Zollentscheidung zu treffen. Die EU hätte wohl in Davos gerne mildernd auf ihn eingewirkt. Nun müssen sich die EU-Vertreter einen anderen Gesprächsrahmen dafür suchen. AP

Wilbur Ross

Für den US-Handelsminister drängt die Zeit: Derzeit läuft im Verfahren um mögliche Zollerhöhungen auf Autos und Zulieferteile beim US-Handelsministerium eine Frist bis zum 17. Februar. Bis dahin muss Ross eine Einschätzung vorlegen, ob der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit beeinträchtigt. Danach hat Präsident Trump 90 Tage, um eine Zollentscheidung zu treffen. Die EU hätte wohl in Davos gerne mildernd auf ihn eingewirkt. Nun müssen sich die EU-Vertreter einen anderen Gesprächsrahmen dafür suchen.

Bild: AP

Nicht nur der Präsident, auch der US-Finanzminister wird nicht in Davos erwartet. „Um sicherzustellen, dass sein Team dort helfen kann, wo es gebraucht wird, hat Präsident Trump die Reise seiner Delegation zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, Schweiz, gestrichen“, heißt es in einer Stellungnahme von Sarah Sanders, Sprecherin des Weißen Hauses. Neben dem Shutdown hat Mnuchin alle Hände voll zu tun, die Märkte zu beruhigen. Sein Agieren insbesondere im Dezember, als sich die US-Börsenkurse im Tiefflug befanden, galt als glücklos. Erst hatte er mit den CEOs der sechs größten US-amerikanischen Banken telefoniert, um diese zu beruhigen. Wenig später berief Mnuchin dann doch eine Konferenz mit einer Krisengruppe der Aufsichtsbehörden ein. Diese trifft sich eigentlich nur in Zeiten schwerer Marktverwerfungen. AP

Steven Mnuchin

Nicht nur der Präsident, auch der US-Finanzminister wird nicht in Davos erwartet. „Um sicherzustellen, dass sein Team dort helfen kann, wo es gebraucht wird, hat Präsident Trump die Reise seiner Delegation zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, Schweiz, gestrichen“, heißt es in einer Stellungnahme von Sarah Sanders, Sprecherin des Weißen Hauses. Neben dem Shutdown hat Mnuchin alle Hände voll zu tun, die Märkte zu beruhigen. Sein Agieren insbesondere im Dezember, als sich die US-Börsenkurse im Tiefflug befanden, galt als glücklos. Erst hatte er mit den CEOs der sechs größten US-amerikanischen Banken telefoniert, um diese zu beruhigen. Wenig später berief Mnuchin dann doch eine Konferenz mit einer Krisengruppe der Aufsichtsbehörden ein. Diese trifft sich eigentlich nur in Zeiten schwerer Marktverwerfungen.

Bild: AP

Auch der US-Außenminister wird Davos fernbleiben. Kürzlich hatte er mit Äußerungen über Saudi-Arabien Aufsehen erregt: Mehr als drei Monate nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi lobte Pompeo Saudi-Arabien als „wichtigen Partner“. „Sie waren für uns sehr hilfreich bei vielen Angelegenheiten, die für die Amerikaner von Bedeutung sind“, erklärte er. „Ich bin überzeugt, dass diese Partnerschaft stark bleiben wird.“ Die Beziehung sei für beide Seiten von Nutzen, schaffe Stabilität im Nahen Osten und unterstütze die USA dabei, Sicherheit für die Amerikaner zu erreichen, sagte Pompeo. dpa

Mike Pompeo

Auch der US-Außenminister wird Davos fernbleiben. Kürzlich hatte er mit Äußerungen über Saudi-Arabien Aufsehen erregt: Mehr als drei Monate nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi lobte Pompeo Saudi-Arabien als „wichtigen Partner“. „Sie waren für uns sehr hilfreich bei vielen Angelegenheiten, die für die Amerikaner von Bedeutung sind“, erklärte er. „Ich bin überzeugt, dass diese Partnerschaft stark bleiben wird.“ Die Beziehung sei für beide Seiten von Nutzen, schaffe Stabilität im Nahen Osten und unterstütze die USA dabei, Sicherheit für die Amerikaner zu erreichen, sagte Pompeo.

Bild: dpa

Der saudi-arabische Kronprinz gilt als mutmaßlicher Strippenzieher hinter der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi. In Davos wird er nicht dabei sein. Salman baut ohnehin immer weiter sein eigenes „Wüsten-Davos“ auf. Doch aufgrund der Mordvorwürfe blieben viele prominente Unternehmenschefs der Investorenkonferenz in Riad im vergangenen Jahr fern. dpa

Mohammed bin Salman

Der saudi-arabische Kronprinz gilt als mutmaßlicher Strippenzieher hinter der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi. In Davos wird er nicht dabei sein. Salman baut ohnehin immer weiter sein eigenes „Wüsten-Davos“ auf. Doch aufgrund der Mordvorwürfe blieben viele prominente Unternehmenschefs der Investorenkonferenz in Riad im vergangenen Jahr fern.

Bild: dpa

Auch der französische Präsident hat seinen Besuch in Davos abgesagt. Ein Vertreter des Präsidialamts in Paris teilte kürzlich mit, Macron habe einen vollen Terminplan. Der Präsident sieht sich unter anderem mit anhaltenden Protesten der „Gelbwesten“ gegen seine Reformpolitik konfrontiert. Die „Gelbwesten“ errichten seit Mitte November Straßensperren im ganzen Land. Ihr Ärger entzündete sich an einer geplanten Steuererhöhung für Kraftstoff. Im Sommer hatte es in Frankreich zudem heftige Proteste gegeben, weil die Regierung das zulässige Tempo auf Landstraßen von 90 auf 80 Kilometer pro Stunde herabgesetzt hatte. Reuters

Emmanuel Macron

Auch der französische Präsident hat seinen Besuch in Davos abgesagt. Ein Vertreter des Präsidialamts in Paris teilte kürzlich mit, Macron habe einen vollen Terminplan. Der Präsident sieht sich unter anderem mit anhaltenden Protesten der „Gelbwesten“ gegen seine Reformpolitik konfrontiert. Die „Gelbwesten“ errichten seit Mitte November Straßensperren im ganzen Land. Ihr Ärger entzündete sich an einer geplanten Steuererhöhung für Kraftstoff. Im Sommer hatte es in Frankreich zudem heftige Proteste gegeben, weil die Regierung das zulässige Tempo auf Landstraßen von 90 auf 80 Kilometer pro Stunde herabgesetzt hatte.

Bild: Reuters

Offiziell abgesagt hat der russische Präsident bisher nicht. Doch mit einem Boykott hat er bereits gedroht. Der Grund: Wegen amerikanischer Sanktionen galten drei russische Stammgäste beim diesjährigen WEF zunächst als unerwünscht – der Multimilliardär Wiktor Wekselberg, der Aluminium-Mogul Oleg Deripaska und Andrej Kostin, Chef der Großbank VTB. Dass sie nicht zum WEF eingeladen wurden, zog den Unmut des Kremls auf sich. Bloomberg

Wladimir Putin

Offiziell abgesagt hat der russische Präsident bisher nicht. Doch mit einem Boykott hat er bereits gedroht. Der Grund: Wegen amerikanischer Sanktionen galten drei russische Stammgäste beim diesjährigen WEF zunächst als unerwünscht – der Multimilliardär Wiktor Wekselberg, der Aluminium-Mogul Oleg Deripaska und Andrej Kostin, Chef der Großbank VTB. Dass sie nicht zum WEF eingeladen wurden, zog den Unmut des Kremls auf sich.

Bild: Bloomberg

Der chinesische Staats- und Parteichef hielt vor zwei Jahren in Davos eine viel beachtete Rede für freien Welthandel. Spannend wäre, wie sich seine Ansichten zum Status-Quo gegenüber damals genändert haben. Doch Xi hat seine Teilnahme am WEF abgesagt. Aus China angekündigt ist hingegen Vizepräsident Wang Qishan. Er ist jedoch kaum das politische Gewicht, um ein Ausrufezeichen im Handelsstreit mit den USA zu setzen. dpa

Xi Jinping

Der chinesische Staats- und Parteichef hielt vor zwei Jahren in Davos eine viel beachtete Rede für freien Welthandel. Spannend wäre, wie sich seine Ansichten zum Status-Quo gegenüber damals genändert haben. Doch Xi hat seine Teilnahme am WEF abgesagt. Aus China angekündigt ist hingegen Vizepräsident Wang Qishan. Er ist jedoch kaum das politische Gewicht, um ein Ausrufezeichen im Handelsstreit mit den USA zu setzen.

Bild: dpa

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