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31.10.2018

16:33

++ Newsblog ++

Erster öffentlicher Auftritt von Merz – „Die jungen Leute werden mich schon kennenlernen“

Von: Stefan Kaufmann, Christian Rothenberg, Nora Sonnabend, Stefan Schneider

Friedrich Merz nimmt Stellung – zu seiner Kandidatur für den CDU-Vorsitz und seinen Plänen für die Neuausrichtung der Partei. Sein Auftritt zum Nachlesen im Newsblog.

Der Auftritt von Friedrich Merz ist beendet. In einer viel beachteten Pressekonferenz hat er die Gründe für seine Kandidatur um den CDU-Vorsitz erläutert. Er will der CDU ein „klares politisches Profil“ verschaffen, um den Aufstieg der AfD zu verhindern. Obwohl er die Grundwerte der CDU immer noch für passend hält, will Merz eine Erneuerung der Partei. Es würden wieder mehr jüngere gebraucht, die sich in der Politik engagieren, sagte Merz. Im Newsblog finden Sie die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen.


Unterdessen hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet seinen Verzicht auf eine Kandidatur erklärt. 

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Christian Rothenberg
Nun gibt es auch eine offizielle Bestätigung: Armin Laschet, verzichtet auf eine Kandidatur für den CDU-Vorsitz. Bei der jetzt geplanten Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz sei das Amt des Regierungschefs im größten Bundesland mit dem Vorsitz der Regierungspartei im Bund nicht vereinbar, sagte der 57-Jährige.
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Christian Rothenberg
"Vor Ihnen steht ein überzeugter Europäer", sagt Friedrich Merz. Bilder von seinem Auftritt in Berlin sehen Sie hier im Video.
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Christian Rothenberg
Merz verlässt die Bundespressekonferenz.
Merz verlässt die Bundespressekonferenz.   Bild: dpa
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Stefan Schneider
Blackrock will bei gescheiterter Kandidatur weiter mit Merz arbeiten. Die weltgrößte Fondsgesellschaft Blackrock würde nicht mit Friedrich Merz brechen, sollte der Aufsichtsratsvorsitzende der deutschen Blackrock-Sektion nicht CDU-Vorsitzender werden. Blackrock-Chef Larry Fink erklärte am Mittwoch, Merz bleibe in seiner bisherigen Funktion. "Wenn er nicht Vorsitzender der CDU wird, würden wir es sehr begrüßen, wenn er weiterhin mit Blackrock zusammenarbeitet."
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Stefan Schneider
Nach 20 Minuten endet die Pressekonferenz mit Friedrich Merz.
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Stefan Schneider
Merz findet, dass Emmanuel Macron mehr verdient habe für seine Vorschläge zu den EU-Reformen. Die größte Herausforderung bestehe darin, die Euro-Zone zusammenzuhalten.
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Christian Rothenberg
"Macron hat mehr Antworten verdient"   Bild: dpa
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Stefan Schneider
"Viele junge Leute in Deutschland kennen Sie nicht mehr", wirft ein Journalist ein. "Ich kann das so nicht feststellen", sagt Merz. "Die jungen Menschen werden mich schon kennenlernen." 
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Stefan Schneider
"Wie wollen Sie in der Kürze der Zeit die Mitglieder überzeugen, dass Sie der Richtige sind?", fragt eine Journalistin. Merz hält dagegen: Durch seine Erfahrung aus der Wirtschaft und der Politik sei er dafür geeignet.
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Christian Rothenberg
Umringt von Kameras: Friedrich Merz.
Umringt von Kameras: Friedrich Merz.   Bild: dpa
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Christian Rothenberg
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Stefan Schneider
"Wir brauchen keinen Umsturz." Merz hält die Grundwerte der CDU für immer noch passend, will aber eine Erneuerung der Partei. Es würden wieder mehr jüngere gebraucht, die sich in der Politik engagieren.
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Christian Rothenberg
Friedrich Merz bei seinem Auftritt in Berlin
Friedrich Merz bei seinem Auftritt in Berlin   Bild: dpa
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Stefan Schneider
Er sei in enger Abstimmung mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn, sagt Merz.  „Wir gehen alle drei davon aus, dass wir einen für die CDU belebenden und lebhaften Streit miteinander austragen, aber fair und anständig - auch in verschiedenen Formaten.“
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Stefan Schneider
Nach seinem Eingangsstatement geht Merz kurz auf die Ankündigung von Angela Merkel ein, auf den Parteivorsitz zu verzichten: "Angela Merkel verdient Respekt und Anerkennung."
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Stefan Schneider
"Die CDU muss sich Klarheit verschaffen über ihren Markenkern." Merz will den Aufstieg der AfD nicht hinnehmen und der CDU ein "klares politisches Profil" verschaffen.
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Stefan Schneider
"Mein Name ist Friedrich Merz", mit diesen Worten leitet der ehemalige Fraktionschef die Pressekonferenz ein und bestätigt noch einmal seine Kandidatur.
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Christian Rothenberg
Bild: dpa
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Christian Rothenberg
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Stefan Schneider
Friedrich Merz ist im Saal angekommen - zahlreiche Fotografen umringen ihn. Gleich startet die Pressekonferenz.
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Brexit 2019

Kommentare (4)

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Herr Yasuo Seta

31.10.2018, 15:52 Uhr

Es ist mit MERZ ein wunderbarer Gewinn fuer CDU und Deutschland. Er besitzt unglaublich viel Wissen aus der Weltwirtschaft und -politik, und er wird mit grosser Sicherheit Enthusiasms in die Politik fuer sowohl fuer Junge als auch fuer aeltere Generationen.

Herr Michael Klaus

31.10.2018, 16:07 Uhr

Ich halte Merz für einen der gefährlichsten Leute an der Spitze der CDU. Merz hat die letzten Jahre für Blackrock (seit 2016) und die HSBC Trinkaus (seit 2010) im Aufsichtsrat gesessen. Diese beiden Finanzakteure haben u.a. sehr viel Geld aus den EU Finanzämtern durch Steuerrückzahlungen gezogen, mehrfach sogar. Für Deutschland geht es bei den Sog. CUM Ex Geschäften um über >30 Mrd € insgesamt. Wer im Aufsichtsrat sitzt und so etwas billigt, darf nicht mehr als Politiker die Bürger vertreten, deren Geld er mitverantwortlich rauben lies. Ausserdem finde ich es äusserst bedenklich, dass ein solcher Wirtschaftsberater nun auch noch die Gesetzgebung massgeblich als Vorsitzender einer Regierungspartei mit bestimmen soll. In diesem Licht versteht man auch besser die Umkehr von Larry Fink und Willkommensheissung bei Blackrock bzgl. Hr. Merz. Dies ist meine Meinung zu dem ehrenwerten Herrn Merz.

Herr Harry Pasiak

31.10.2018, 17:28 Uhr

Selbstverständlich halte ich Friedrich Merz für DEN Kandidaten um Parteiführer- UND Kanzlerschaft! Gerade seine Erfahrungen, seine Kontakte, seine Arbeit für HSBC Trinkhaus und Blackrock sind nicht hinder-, sondern förderlich! Wir leben im Kapitalismus und das ist gut so. Ein Mann, wie Merz es ist, fehlt schmerzlich in der derzeitigen deutschen Politikerlandschaft. Schon vor Jahren war er für mich DER Favorit, wurde dann aber von der derzeitigen Kanzlerin verdrängt. Was das für die CDU und Deutschland gebracht hat, wurde lang und breit diskutiert. Merz ist ein erwiesener Wirtschaftsfachmann und ein hervorragender Wirtschaftspartner. Ich hoffe, er wird das Ruder übernehmen können. Das könnte auch den unsäglichen Linksruck in Deutschland wieder korrigieren.

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