Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

17.03.2022

16:48

100-Tage-Bilanz

Das böse Erwachen der Ampel: Der Krieg erfordert eine gänzlich neue Prioritätensetzung

Von: Martin Greive, Jan Hildebrand, Silke Kersting, Julian Olk

PremiumNach Ausbruch des Ukrainekriegs muss die Ampel ihr Versprechen „Mehr Fortschritt wagen“ im Eiltempo einlösen. Und das auch noch völlig anders als gedacht. Eine Bilanz der ersten 100 Tage.

Alle drei Koalitionspartner mussten in den ersten 100 Tagen weit über ihren Schatten springen. imago images/Bildgehege

Christian Lindner, Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Robert Habeck (v.l.)

Alle drei Koalitionspartner mussten in den ersten 100 Tagen weit über ihren Schatten springen.

Olaf Scholz (SPD) behält gern recht. Und er hat recht behalten. Jedoch ganz anders, als er sich das vorgestellt haben dürfte. „Vor uns liegen große Aufgaben und entscheidende Weichenstellungen, die wir jetzt vornehmen, weil wir jetzt den richtigen Kurs in die Zukunft einschlagen müssen“, sagte der Bundeskanzler in seiner ersten Regierungserklärung Mitte Dezember. „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Das stimmt. Aber der Reformdruck kommt aus einer anderen Ecke als damals von Scholz gedacht. 100 Tage ist seine Ampelregierung erst im Amt – und der Ausbruch des Ukrainekriegs stand nicht auf ihrem Zettel. Die Ampelregierung muss ihr Versprechen „Mehr Fortschritt wagen“ nun im Eiltempo einlösen – und völlig anders, als es die 178 Seiten des Koalitionsvertrags skizzieren.

Scholz justiert die Außen- und Sicherheitspolitik grundlegend neu, weg von „Wandel durch Handel“, hin zur militärischen Abschreckung. Für Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) geht angesichts der Energiekrise nun Versorgungssicherheit vor Klimaschutz.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×