Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

Blockaden und Proteste

Wie Extinction Rebellion versucht, Metropolen lahmzulegen

Weltweit hat die radikale Protestbewegung zu Blockaden aufgerufen. Die Auswirkungen in Berlin waren gering, in London wurden Dutzende festgenommen.

  • zurück
  • 1 von 15
  • vor
Demonstranten der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ („Rebellion gegen das Aussterben“) wollten mit Blockaden europaweit Straßen lahmlegen. In Berlin blockierten etwa 1000 radikale Klimaschützer seit dem frühen Montagmorgen den Großen Stern rund um die Siegessäule. Der Verkehr an dem Knotenpunkt wurde umgeleitet. epd

Umweltaktivisten in Berlin

Demonstranten der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ („Rebellion gegen das Aussterben“) wollten mit Blockaden europaweit Straßen lahmlegen. In Berlin blockierten etwa 1000 radikale Klimaschützer seit dem frühen Montagmorgen den Großen Stern rund um die Siegessäule. Der Verkehr an dem Knotenpunkt wurde umgeleitet.

Bild: epd

Die Berliner Polizei ließ die Aktivisten gewähren – obwohl die Demo an der Siegessäule nicht angemeldet war. Es habe kaum Staus gegeben, hieß es. In Berlin sind gerade Schulferien, dadurch sind weniger Autos unterwegs als üblich. dpa

Extinction Rebellion in Berlin

Die Berliner Polizei ließ die Aktivisten gewähren – obwohl die Demo an der Siegessäule nicht angemeldet war. Es habe kaum Staus gegeben, hieß es. In Berlin sind gerade Schulferien, dadurch sind weniger Autos unterwegs als üblich.

Bild: dpa

Nach eigenen Angaben gibt es die Gruppe Extinction Rebellion seit November 2018 auch in Deutschland. Sie fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen. dpa

Protest von Extinction Rebellion in Berlin

Nach eigenen Angaben gibt es die Gruppe Extinction Rebellion seit November 2018 auch in Deutschland. Sie fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen.

Bild: dpa

In Berlin erhielten die Aktivisten Unterstützung von Carola Rackete, die als Flüchtlingsretterin bekannt gewordene Kapitänin. Sie sei froh, dass sich Extinction Rebellion dazu entschlossen habe, „die ganze Woche hier zu bleiben, um Berlin Tag und Nacht zu blockieren“. Reuters

Carola Rackete in Berlin

In Berlin erhielten die Aktivisten Unterstützung von Carola Rackete, die als Flüchtlingsretterin bekannt gewordene Kapitänin. Sie sei froh, dass sich Extinction Rebellion dazu entschlossen habe, „die ganze Woche hier zu bleiben, um Berlin Tag und Nacht zu blockieren“.

Bild: Reuters

Am Mittag hatten laut Polizei 300 Demonstranten den Potsdamer Platz blockiert. Sie stellten Blumentöpfe, Sofas, Tische und Stühle auf die Kreuzung. Am Nachmittag sprach die Polizei von 2000 Demonstranten. imago images/epd

Blockade am Potsdamer Platz

Am Mittag hatten laut Polizei 300 Demonstranten den Potsdamer Platz blockiert. Sie stellten Blumentöpfe, Sofas, Tische und Stühle auf die Kreuzung. Am Nachmittag sprach die Polizei von 2000 Demonstranten.

Bild: imago images/epd

Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa: Rebellion gegen das Aussterben) kommt ursprünglich aus Großbritannien. In London legten Teilnehmer des Klimaprotests teilweise den Verkehr in der britischen Hauptstadt lahm. AP

Klimaproteste auch in London

Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa: Rebellion gegen das Aussterben) kommt ursprünglich aus Großbritannien. In London legten Teilnehmer des Klimaprotests teilweise den Verkehr in der britischen Hauptstadt lahm.

Bild: AP

Mehrere Gruppen von Demonstranten blockierten am Morgen die Westminster Bridge in London und mehrere Straßen im Regierungsviertel. action press

Exinction Rebellion in London

Mehrere Gruppen von Demonstranten blockierten am Morgen die Westminster Bridge in London und mehrere Straßen im Regierungsviertel.

Bild: action press

Bereits wenige Stunden nach Beginn des Protests in London hatte es am Montag mehr als 20 Festnahmen gegeben. Evening Standard / eyevine / lai

Festnahmen in London

Bereits wenige Stunden nach Beginn des Protests in London hatte es am Montag mehr als 20 Festnahmen gegeben.

Bild: Evening Standard / eyevine / lai

Anders als andere Bewegungen wie Greta Thunbergs Fridays for Future, sind die Aktivisten von Extinction Rebellion nach eigenen Angaben bereit, Gesetze zu brechen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Legale Demonstrationen und parlamentarische Prozesse hätten in den vergangenen 30 Jahren nicht zu den nötigen Veränderungen im Klimaschutz geführt, hatte es geheißen. Reuters

Extinction Rebellion in London

Anders als andere Bewegungen wie Greta Thunbergs Fridays for Future, sind die Aktivisten von Extinction Rebellion nach eigenen Angaben bereit, Gesetze zu brechen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Legale Demonstrationen und parlamentarische Prozesse hätten in den vergangenen 30 Jahren nicht zu den nötigen Veränderungen im Klimaschutz geführt, hatte es geheißen.

Bild: Reuters

Ein Aktivist steckt, als Clown verkleidet, seinen Kopf aus einer ausgeschnittenen brasilianischen Flagge heraus. Mit Blockaden und anderen Protestaktionen will die Umweltschutzbewegung weltweit in zahlreichen Großstädten auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam machen. dpa

Extinction Rebellion in London

Ein Aktivist steckt, als Clown verkleidet, seinen Kopf aus einer ausgeschnittenen brasilianischen Flagge heraus. Mit Blockaden und anderen Protestaktionen will die Umweltschutzbewegung weltweit in zahlreichen Großstädten auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam machen.

Bild: dpa

Bereits im April waren bei weitgehend friedlichen Demonstrationen mehr als 1100 Anhänger der Bewegung in der britischen Hauptstadt London festgesetzt worden. Reuters

Eine Protestfigur in London

Bereits im April waren bei weitgehend friedlichen Demonstrationen mehr als 1100 Anhänger der Bewegung in der britischen Hauptstadt London festgesetzt worden.

Bild: Reuters

Auch in den Niederlanden wurde demonstriert: Die Amsterdamer Polizei nahm etwa 50 Demonstranten bei einer Blockade-Aktion in Gewahrsam. Die Demonstranten hatten am frühen Montagmorgen eine wichtige Durchgangsstraße versperrt und Dutzende kleine Zelte aufgestellt. AFP

Verhaftung einer Aktivistin in Amsterdam

Auch in den Niederlanden wurde demonstriert: Die Amsterdamer Polizei nahm etwa 50 Demonstranten bei einer Blockade-Aktion in Gewahrsam. Die Demonstranten hatten am frühen Montagmorgen eine wichtige Durchgangsstraße versperrt und Dutzende kleine Zelte aufgestellt.

Bild: AFP

Mit „zivilem Ungehorsam“ solle die Regierung gezwungen werden, mehr für den Klimaschutz zu tun, sagte ein Sprecher der Demonstranten im niederländischen Radio. Die Stadt hatte die Protestaktion aber an dieser Stelle verboten. imago images/Hollandse Hoogte

Straßenblockade in Amsterdam

Mit „zivilem Ungehorsam“ solle die Regierung gezwungen werden, mehr für den Klimaschutz zu tun, sagte ein Sprecher der Demonstranten im niederländischen Radio. Die Stadt hatte die Protestaktion aber an dieser Stelle verboten.

Bild: imago images/Hollandse Hoogte

Aktionen sollte es unter anderem auch in Paris, New York, Buenos Aires und wie hier in Madrid geben, wo Protestanten mit Zelten einen Platz belagerten. dpa

Proteste in Madrid

Aktionen sollte es unter anderem auch in Paris, New York, Buenos Aires und wie hier in Madrid geben, wo Protestanten mit Zelten einen Platz belagerten.

Bild: dpa

Auch in Australien und Neuseeland protestierten Menschen am Montag auf der Straße. AFP

Extinction Rebellion Aktivisten in Australien

Auch in Australien und Neuseeland protestierten Menschen am Montag auf der Straße.

Bild: AFP

  • zurück
  • 1 von 15
  • vor

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×