PremiumFrank Stauss hat einst Olaf Scholz und die SPD beraten. Der Union hält er jetzt vor, den falschen Kandidaten gewählt zu haben – aber nicht nur der.
Armin Laschet (links) und Markus Söder
Besser Söder als Laschet, findet Politikberater Frank Stauss.
Bild: dpa
Berlin Frank Stauss ist einer der bekanntesten und erfahrensten Wahlkampfmanager Deutschlands. Für die SPD hat der Kommunikationsberater viele Wahlkämpfe geleitet, unter anderem 2011 und 2015 in Hamburg, beide Wahlen gewann der heutige SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Stauss bezeichnet sich selbst als einen „Wahlkampfbesessenen“, seine Erfahrungen hat er vor ein paar Jahren in dem Buch „Höllenritt Wahlkampf“ festgehalten.
Auf den aktuellen Wahlkampf hat Stauss einen klaren Blick. Grüne und Union hätten aufs falsche Pferd gesetzt. Mit Söder als Kanzlerkandidat der Union stünde die Union heute bei 35 Prozent, sagt Stauss.
Auch bei den Grünen wäre Habeck die bessere, weil unkonventionellere Wahl gewesen. Annalena Baerbock sei dagegen nach ihren Patzern für ihre Partei nur noch ein Bremsklotz, sagt Stauss. Baerbock hätte deshalb zugunsten von Habeck zurückziehen müssen.
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