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29.01.2023

11:19

Corona-News

Corona-Isolationspflicht in NRW wird zum 1. Februar aufgehoben – Corona-Welle in China auf Höhepunkt: 4,8 Millionen Infektionen am Tag

Von: Anna Kipnis

Corona-Welle in China auf Höhepunkt: 4,8 Millionen Infektionen am Tag +++ RKI meldet 16.072 Neuinfektionen +++ Heil beendet Corona-Sonderregeln am Arbeitsplatz +++ Der Newsblog.

07.12.2022, China, Shanghai: Ein medizinischer Mitarbeiter in Schutzkleidung führt einen PCR-Test zum Nachweis des Coronavirus durch. Foto: ---/kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Coronavirus - China

07.12.2022, China, Shanghai: Ein medizinischer Mitarbeiter in Schutzkleidung führt einen PCR-Test zum Nachweis des Coronavirus durch. Foto: ---/kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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    Anna Kipnis
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    Anna Kipnis

    Zeitung: Bislang über 250 Corona-Impfschaden-Anträge genehmigt

    Die Bundesländer haben nach Angaben der „Welt am Sonntag“ bislang 253 Anträge auf Entschädigung wegen einer schweren unerwünschten Nebenwirkung der Corona-Impfung bewilligt. Dies habe eine eigene bundesweite Umfrage bei den Versorgungsämtern der Länder ergeben, berichtete die Zeitung. Spitzenreiter seien die bevölkerungsstärksten Bundesländer Bayern mit 61 und Nordrhein-Westfalen mit 38, Schlusslicht sei Bremen mit keiner Anerkennung. 1808 Anträge haben die Länder den Angaben zufolge abgelehnt. Derzeit seien noch 3968 Anträge bei den Ländern in Bearbeitung, weitere könnten folgen.

    Solche Anträge sind sehr selten. In Deutschland sind bis Anfang des Jahres nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 192 Millionen Corona-Impfungen gegeben worden. Rund 65 Millionen Menschen wurden mindestens einmal geimpft.
    Bild: dpa
    Als Impfschäden werden nach Angaben der Zeitung etwa Herzmuskelentzündungen, Sinusvenenthrombosen (Verstopfung bestimmter Blutgefäße im Gehirn) und das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom anerkannt. Das ist eine Nervenerkrankung, die oft mit Kribbeln und Taubheitsgefühl beginnt und zu Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen führen kann. Vereinzelt wurden nach Angaben der „Welt am Sonntag“ auch Todesfälle durch die Impfung anerkannt.
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    Christoph Sandt

    WHO-Ausschuss berät über Ende von Corona-Gesundheitsnotstand

    Internationale Expertinnen und Experten haben am Freitag Beratungen über eine mögliche Aufhebung des internationalen Corona-Gesundheitsnotstands aufgenommen. Die Entscheidung werde voraussichtlich frühestens am Montag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekanntgegeben, hieß es aus WHO-Kreisen.

    Bei der virtuellen Sitzung des sogenannten Corona-Notfallausschusses stand laut einer WHO-Sprecherin zunächst die Präsentation aktueller Pandemie-Daten und danach die Debatte auf dem Programm. Das Ende der Sitzung wurde frühestens für Freitagabend erwartet. Der Ausschuss gibt danach eine Empfehlung an WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ab, der dann selbstständig eine Entscheidung für oder gegen eine Aufhebung trifft.

    Tedros wies zu Beginn der Sitzung darauf hin, dass Corona-Sterbefälle nicht zuletzt wegen der Aufhebung der Pandemie-Einschränkungen in China zunehmen. Vorige Woche seien fast 40 000 Tote aus aller Welt an die WHO gemeldet worden, davon mehr als die Hälfte aus China. Seit Anfang Dezember seien weltweit mehr als 170 000 Menschen nach einer Infektion an Covid-19 gestorben. Tedros betonte aber auch, dass Impfstoffe, Medikamente und Corona-Tests viele Leben retten.

    Die Erklärung eines Notstands ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie tut dies bei Bedrohungen, damit Regierungen und die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden und Vorbereitungen treffen. 
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    Anja Holtschneider

    RKI-Wochenbericht: Weniger Corona-Fälle und weniger schwere Verläufe

    Die Zahl der offiziell bestätigten Corona-Fälle in Deutschland ist in der vergangenen Woche weiter deutlich zurückgegangen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei im Vergleich zur Woche zuvor um 30 Prozent gesunken, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend. „Zu Beginn des neuen Jahres setzt sich der absinkende Trend fort, mit stark fallenden Fallzahlen in den ersten Jahreswochen“, schreibt das RKI.

    Die Inzidenz allein gilt inzwischen als wenig aussagekräftig, der Trend wird allerdings durch andere Indikatoren bestätigt. So sinkt laut RKI seit Wochen auch die Zahl der Patienten, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und einer Covid-19-Diagnose im Krankenhaus behandelt wurden. Zudem nimmt die Belegung der Intensivstationen mit Sars-CoV-2-Infizierten weiter ab.

    Zunahmen werden bei bestimmten Virusvarianten in Deutschland beobachtet. So wächst unter anderem der Anteil der Omikron-Sublinie XBB.1.5. Das teilt das RKI mit Blick auf die aktuellste Auswertung von Stichproben von vorvergangener Woche mit. XBB.1.5 ist etwa in den USA schon stärker verbreitet. Das Niveau hierzulande ist mit fast fünf Prozent noch immer relativ niedrig. In der vergangenen Woche hatte das RKI von gut zwei Prozent Anteil gesprochen. Schwerere Krankheitsverläufe in dem Zusammenhang sind laut der Analyse sind bislang nicht bekannt.
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    Anja Holtschneider

    Bericht: Bund hat Corona-Impfstoffe für 13,1 Milliarden Euro bestellt

    Der Bund hat in der Corona-Pandemie Impfstoffe im Wert von 13,1 Milliarden Euro bestellt. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium dem NDR, WDR und der „Süddeutschen Zeitung“. Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie 672 Millionen Impfdosen bestellt worden. Das wären rund acht Dosen pro Kopf. Rund 10,5 Milliarden Euro für 556 Millionen Dosen fielen einem Bericht zufolge in die Amtszeit von Jens Spahn (CDU) als Gesundheitsminister.

    Dem Recherchenetzwerk liegt nach eigenen Angaben eine detaillierte Bestellübersicht der Bundesregierung für einzelne Impfstoffe vor. Demnach stiegen die Preise zwischen Dezember 2020 und Herbst 2021 um rund 50 Prozent.
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    Anna Kipnis

    Spanien schafft Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr ab

    Madrid (dpa) - In Spanien darf man ab dem 8. Februar wieder ohne Maske in Bussen, Bahnen und Taxen unterwegs sein. Das am Beginn der Corona-Pandemie besonders hart getroffene Land werde die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr ab diesem Tag abschaffen, kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Donnerstag an. Nur in Gesundheitseinrichtungen, wozu auch Apotheken gehören, bleibe die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, bestehen.

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Spanien ist seit Monaten auf niedrigem Niveau stabil und hat sich nicht einmal wie in früheren Jahren durch das Weihnachtsfest erhöht. Schon seit Monaten war die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen faktisch eher freiwillig, weil die Durchsetzung kaum kontrolliert wurde und viele Reisende einfach ohne Maske unterwegs waren. 

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    Anja Holtschneider

    Bundesregierung beschließt Ende weiterer Corona-Vorgaben zum 2. Februar

    Das Bundeskabinett hat das vorgesehene Ende weiterer Corona-Vorgaben am Arbeitsplatz und in Zügen beschlossen. Jeweils zum 2. Februar sollen damit die Maskenpflicht in Fernzügen und Fernbussen sowie die bisherige Corona-Arbeitsschutzverordnung aufgehoben werden, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Infektionslage habe sich „deutlich entspannt“, und auch die Prognosen seien günstiger, hieß es zur Begründung. Die geplanten Lockerungen waren bereits im Grundsatz angekündigt worden.

    Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, die Vorgaben für Betriebe hätten insbesondere in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Damit hätten Produktionsausfälle vermieden werden können. Generelle bundesweit einheitliche Vorgaben seien nun nicht mehr nötig, wobei aber in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen weiterhin coronaspezifische Regelungen zu beachten seien. In allen anderen Bereichen könnten Arbeitgeber und Beschäftigte eigenverantwortlich festlegen, inwiefern Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich sind.
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    Anja Holtschneider

    RKI-Chef Wieler: Aufarbeitung der Pandemie „unbedingt“ nötig

    Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hält eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie für geboten. „Unbedingt“ müsse es eine solche Analyse geben, sagte Lothar Wieler in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Als Wissenschaftler will ich wissen: Welche Maßnahmen waren adäquat, welche Kosten-Nutzen-Effekte gab es?“ Aber die Aufarbeitung müsse fundiert geschehen, „als saubere Analyse, denn wir müssen ja daraus für die Zukunft lernen“.

    Ähnlich sehen das offenbar auch die Menschen in Deutschland: Eine Umfrage im Auftrag der „Zeit“ zeigt, dass eine Mehrheit der rund 2500 Befragten – 58 Prozent – sich für eine Aufarbeitung von Fehlentscheidungen im Umgang mit Corona ausspricht.

    Auf die Wahrung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie angesprochen, sagte der RKI-Chef unter anderem: „Wir haben immer Empfehlungen abgegeben, mit denen man den Betrieb in Schulen und Kitas hätte laufen lassen können, wenn auch unter Anstrengung.“ Es habe nie nur die Alternative gegeben: entweder wenige Tote oder Schulen offen halten. Der vorhandene Spielraum sei jedoch während der Pandemie „nicht ausreichend mit der nötigen Sorgfalt, Ruhe und Sachlichkeit“ betrachtet worden.
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    Anja Holtschneider

    Berichte: Nordkorea ordnet Lockdown für die Hauptstadt an

    Die Gesundheitsbehörden in Nordkorea haben laut Beobachtern und der örtlichen russischen Botschaft wegen einer Zunahme der Atemwegserkrankungen einen mehrtägigen Lockdown in der Hauptstadt Pjöngjang verhängt. Von Mittwoch bis Sonntag gelte ein besonderes „Anti-Epidemie-Regime“, erklärte die Botschaft Moskaus in Pjöngjang. Dieses könne noch um drei Tage verlängert werden. Ob die Anordnung wegen eines neuen Corona-Ausbruchs in dem abgeschotteten Land getroffen wurde, blieb dabei zunächst unklar. Es war von Influenza-Fällen und anderen Atemwegserkrankungen in der Stadt wegen der niedrigen Außentemperaturen die Rede gewesen.

    Von dem fünftägigen Lockdown berichteten auch Korrespondenten des Fachmediums NK News in Südkorea auf Twitter. Die nordkoreanischen Behörden sprächen aber bisher nicht von Covid-19, hieß es.
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    Anna Kipnis

    Corona-Sonderregeln am Arbeitsplatz laufen aus

    Die Sonderregeln am Arbeitsplatz zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung laufen am 02. Februar aus. Die Bundesregierung billigte am Mittwoch eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil, wie Reuters von einem Regierungsvertreter erfuhr. 

    Der SPD-Politiker hatte Reuters bereits in der vorigen Woche gesagt, die besonderen Hygiene-Vorkehrungen hätten vor allem in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Durch die zunehmende Immunität in der Bevölkerung gehe die Zahl der Neuerkrankungen nun stark zurück. Bundesweit einheitliche Vorgaben zum betrieblichen Infektionsschutz seien daher nicht mehr nötig.
    Die Corona-Arbeitsschutzverordnung endet damit gut zwei Monate früher als geplant. Sie war Anfang Oktober 2022 aktualisiert und bis zum 07. April 2023 befristet worden. Derzeit sind Betriebe noch verpflichtet, durch eine Gefährdungsbeurteilung Maßnahmen zum Infektionsschutz in einem Hygienekonzept festzulegen. Die zeitweise in der Verordnung vorgeschriebene Angebotspflicht für Arbeiten von Zuhause aus war bereits im März vorigen Jahres ausgelaufen. Auch eine betriebliche Test-Angebots-Pflicht gibt es bereits nicht mehr.
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    Anna Kipnis

    Corona-Welle in China auf Höhepunkt: 4,8 Millionen Infektionen am Tag

    Die massive Corona-Welle in China erreicht ihren Höhepunkt. Nach Modellrechnungen könnte die Zahl der täglichen Neuinfektionen bis spätestens Freitag auf einen Spitzenwert von 4,8 Millionen pro Tag gestiegen sein, bevor sie wieder abnimmt, wie das in London ansässige Forschungsinstitut Airfinity berichtete. Die Zahl der Toten dürfte den Berechnungen zufolge am Donnerstag mit 36 000 am Tag ihren höchsten Stand erreichen. Seit Anfang Dezember könnten nach diesen Schätzungen bereits 848 000 Menschen gestorben sein.

    Die Ausbreitung des Virus hatte sich nach Angaben der Experten auch durch die Anfang Januar begonnene Reisewelle zum laufenden chinesischen Neujahrsfest stärker als erwartet beschleunigt. Nach Schätzungen des führenden Epidemiologen Wu Zunyou vom nationalen Gesundheitsamt (CDC) dürften sich bereits bis zu 80 Prozent aller Chinesen mit dem Virus angesteckt haben - mehr als eine Milliarde. 
    Bild: dpa
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    Anna Kipnis

    Corona-Isolationspflicht in NRW wird zum 1. Februar aufgehoben

    Die Isolationspflicht für Corona-Infizierte wird auch in Nordrhein-Westfalen zum 1. Februar aufgehoben. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Damit endet die bisherige Auflage, sich im Fall einer Corona-Infektion fünf Tage in häusliche Isolierung zu begeben. 

    Auch alle Isolierungen, die noch auf Grundlage der derzeitigen Corona-Verordnung begonnen wurden, enden nach Angaben des Ministeriums automatisch mit Ablauf des 31. Januars. In NRW läuft auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr zum 1. Februar aus.

    Die große Mehrheit der Bundesländer hatte die Corona-Isolationspflicht bereits aufgehoben oder diesen Schritt zum 1. Februar beschlossen.
    Bild: dpa
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    Anne Schwedt

    RKI: 16.072 Neuinfektionen und 141 Todesfälle

    Das Robert-Koch-Institut (RKI)verzeichnet 16.072 Neuinfektionen in Deutschland. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen mit dem Corona-Virus steigt auf über 37,68 Millionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 68,3. Laut RKI sind 141 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt demnach bei 164.844. 
    Bild: Imago
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    Anne Schwedt

    Nordkorea verhängt Lockdown wegen Atemwegserkrankung

    Die Behörden in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang haben einem Medienbericht zufolge einen fünftägigen Lockdown verhängt. Die Bewohner der Stadt müssen bis zum Ablauf des Sonntags in ihren Häusern bleiben und sich mehrmals am Tag Temperaturkontrollen unterziehen, da immer mehr Fälle einer nicht näher bezeichneten Atemwegserkrankung auftreten, berichtet die Nachrichtenwebseite NK News mit Sitz in Seoul am Mittwoch unter Berufung auf eine Regierungsmitteilung. Es ist unklar, ob in anderen Gebieten des Landes ebenfalls Ausgangssprerren gelten. Das abgeschottete Land bestätigte im Mai vergangenen Jahres den ersten Corona-Ausbruch und erklärte im August, das Virus bekämpft zu haben. 
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    Leonie Tabea Natzel

    Krankenhausgesellschaft: Maskenpflicht im Gesundheitsbereich beenden

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert erneut ein Ende der Maskenpflicht im Gesundheitsbereich und ein Ende der Isolationspflicht. „Ende Februar endet das Angebot kostenloser Tests in Deutschland, einen Monat früher die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit sendet die Politik bereits das Signal, dass die Pandemie ausläuft und Corona eine „normale“ Krankheit geworden ist“, sagte der Vorsitzende Gerald Gaß der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Die DKG halte es für folgerichtig, Ende Februar die Maskenpflicht im Gesundheitswesen und die Isolationspflicht zu streichen. „Es ist Zeit, wieder zur Normalität zurückzukehren.“

    Er sei der Ansicht, dass das Krankenhauspersonal auch nach dem Ende der Isolationspflicht Patienten weiter schützen würde. „Und wie vor der Pandemie werden Masken im Krankenhaus weiterhin dort getragen, wo erhöhte Infektionsgefahr herrscht“, sagte Gaß.

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt ein rasches Ende der Maskenpflicht im Gesundheitswesen ab. Er begründet dies mit dem Schutz besonders vulnerabler Menschen.
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    Anna Kipnis
    Chinesen feiern Neujahrsfest trotz Corona-Chaos
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    Anne Schwedt

    Divi-Vizechef Marx - Corona auf den Intensivstationen kein Problem mehr

    Die Situation auf den Intensivstationen hat sich laut einem Medienbericht seit der Atemerkrankungswelle im Januar entspannt. „Corona ist auf den Intensivstationen kein Problem mehr", sagt der Vizepräsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut einem Vorabbericht. Seit Anfang Januar habe sich die Zahl der auf den Intensivstationen zu behandelnden Covid-19-Patienten von rund 1500 auf heute unter 800 reduziert. Zudem sinke die Zahl der täglichen Neuaufnahmen. Nun könnten viele verschobene Operationen aus dem Dezember nachgeholt werden. 
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    Anne Schwedt

    Ärztevertreter plädieren für Ende der Maskenpflicht in Praxen

    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Deutsche Hausärzteverband fordern wie andere Branchenvertreter ein Ende der Corona-Maskenpflicht in Praxen. „Es ist folgerichtig, die Maskenpflicht in Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen aufzuheben, wie das Bayern nun angekündigt hat. Die anderen Bundesländer sollten sich diesem Schritt anschließen“, sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). „Die pandemische Lage ist vorbei.“ Die stellvertretende Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sagte dem RND: „Aus unserer Sicht bedarf es keiner Verpflichtung durch den Gesetzgeber zum Tragen einer Maske in Arztpraxen.“ Die Praxen sollten dies eigenständig entscheiden.

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt ein rasches Ende der Maskenpflicht auch im Gesundheitswesen ab. Er begründet dies mit dem Schutz besonders vulnerabler Menschen.
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    George Timm
    China schätzt die Gefahr einer neuen großen Infektionswelle in den nächsten zwei bis drei Monaten als gering ein. Rund 80 Prozent der Bevölkerung habe sich bereits einmal angesteckt, begründet die Regierung in Peking die Prognose. 

    Zwar könnten die vielen Reisen während des derzeitigen chinesischen Neujahrfestes stellenweise zu neuen Ausbrüchen führen, sagt der führende Epidemiologe Wu Zunyou. Aber ein massenhaftes Auftreten neuer Infektionen sei unwahrscheinlich.
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    Sarah Sendner

    Lauterbach kündigt große Initiative gegen Long Covid an

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat eine große Initiative für Menschen mit Long Covid angekündigt. „Beispielsweise wird zeitnah eine Hotline in meinem Ministerium eingerichtet. Sie soll als Anlaufstelle dienen für Menschen, die auf der Suche nach Informationen zu Long Covid sind", sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post" am Samstag vorab. Er wolle auch die sogenannte Versorgungsforschung künftig mit 100 Millionen Euro fördern, um die Lage von Erkrankten mit Long Covid zu verbessern. Dabei gehe es darum herauszufinden, was das optimale Versorgungskonzept für die Betroffenen sei. 

    „Wir gehen davon aus, dass ein relevanter Anteil derjenigen, die nach einer Corona-Infektion erkrankt sind, mit Long-Covid-Symptomen zu kämpfen haben. Schätzungen gehen von fünf bis zehn Prozent aus. Das bedeutet für den Einzelnen häufig einen harten Schicksalsschlag und kann sogar für den Arbeitsmarkt relevant werden, wenn die Anzahl der Erkrankten weiter steigt", erklärte der Minister. Zusätzlich warnte Lauterbach davor, dass mehrere Corona-Infektionen bei einer Person schwerwiegende Folgen für das Immunsystem haben könnte: „Studien zeigen mittlerweile sehr deutlich, dass die Betroffenen es häufig mit einer nicht mehr zu heilenden Immunschwäche zu tun haben." Dies könne ein Risikofaktor für die Entstehung von chronischen Erkrankungen sein.
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