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28.02.2019

11:05

Deutsch-amerikanisches Netzwerk

Merz bestätigt Rückzug vom Vorsitz der Atlantik-Brücke

Wie erwartet wird Friedrich Merz nicht erneut für den Vorsitz des Vereins „Atlantik-Brücke“ kandidieren. Das bestätigte der Sauerländer am Donnerstag.

„Ich werde mich anderen Aufgaben zuwenden.“ dpa

Friedrich Merz

„Ich werde mich anderen Aufgaben zuwenden.“

BerlinDer CDU-Politiker Friedrich Merz hat seinen Rückzug vom Vorsitz des Vereins Atlantik-Brücke zur Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen bestätigt. Der frühere Chef der Unionsfraktion im Bundestag sagte am Donnerstag im Deutschlandfunk, er habe bereits vor einem Jahr erklärt, dass er nach zehn Jahren an der Spitze der Organisation bei der Neuwahl des Vorstandes nicht wieder kandidieren wolle. „Ich werde mich anderen Aufgaben zuwenden“, sagte Merz. Das Handelsblatt hatte darüber bereits am Mittwoch berichtet.

Er verneinte zugleich die Frage, ob er sich nach der Niederlage bei der Wahl zum CDU-Vorsitz im vergangenen Dezember ganz von öffentlichen Ämtern zurückziehen wolle.

Der 1952 gegründete Zusammenschluss von Transatlantikern mit rund 500 Mitgliedern hat sich der Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen verschrieben. Merz steht seit 2009 an der Spitze des einflussreichen Netzwerks. Als sein Nachfolger ist der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel im Gespräch. Der ehemalige Außenminister hatte am Mittwoch gewittert, die Anfrage ehre ihn, es gebe aber noch Gespräche.

Der Vorstand der Atlantik-Brücke hatte sich Anfang Februar mit den Personalien beschäftigt, aber Vertraulichkeit vereinbart. Eine förmliche Entscheidung will der Vorstand am 7. Mai treffen. Endgültig bestimmt eine Mitgliederversammlung am 26. Juni die Personalien.

Merz war im Rennen um den CDU-Vorsitz Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen. Beide halten aber weiter Kontakt. Er habe am Dienstag einen guten Austausch mit Kramp-Karrenbauer zu wirtschafts- und finanzpolitischen Themen gehabt, twitterte Merz am Mittwochabend. „Dabei ging es auch um die Zukunft Europas. Werden darüber und über andere Zukunftsthemen weiter im engen Austausch bleiben“, schrieb der Sauerländer weiter.

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Von

dpa

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