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24.08.2017

19:02

Die Partei

Satire-Partei stellt „Schattenkabinett“ vor

„Die Partei“ hat am Donnerstag ihr „Schattenkabinett“ vorgestellt. Comedian Serdar Somuncu werde als Kanzlerkandidat der Spaßtruppe fungieren – er hat auch direkt Einblicke in das Programm der Satire-Partei gewährt.

Wolfgang Wendland, Shahak Shapira, Serdar Somuncu, Martin Sonneborn, Natascha und Mark Benecke (v.l.n.r) bilden das Schattenkabinett der Partei. dpa

Die PARTEI

Wolfgang Wendland, Shahak Shapira, Serdar Somuncu, Martin Sonneborn, Natascha und Mark Benecke (v.l.n.r) bilden das Schattenkabinett der Partei.

Berlin Gut vier Wochen vor der Bundestagswahl hat der Kanzlerkandidat der Spaßtruppe „Die Partei“, Serdar Somuncu, ein „Schattenkabinett“ präsentiert. „Wir versprechen nicht nur, wir machen auch nichts“, sagte der 49-jährige Comedian („heute-show“) zu der illustren Runde, die er und Parteichef Martin Sonneborn am Donnerstag in Berlin vorstellten.

Gleichwohl gab Somuncu Einblicke in sein „5-bis-13-Punkte-Programm“ zur Wahl. Demnach will „Die Partei“ unter anderem die „Ehe für Assis abschaffen“, „die Verhandlungen mit der Türkei über die Aufnahme in den DFB abbrechen“ sowie eine „Nacktpflicht für allen Frauen zwischen 18 und 25“ einführen. Somuncu: „Unser Kabinett hat einen Schatten.“

Mit von der Partie sind Kriminalbiologe und Ganzkörperkunstwerk Mark Benecke als designierter „Minister für Tattoos und Verwesung“. Der aus Israel stammende Autor und Aktivist Shahak Shapira soll für Medien zuständig sein, weil er - wie es hieß - Twitter-Botschaften analog mit Kreide an eine Tafel malen kann.

Der Sänger der Punk-Band Die Kassierer, Wolfgang „Wölfi“ Wendland, wird im - allerdings wenig wahrscheinlichen - Fall eines Wahlsiegs „Atomminister“. Nicht anwesend war Ärzte-Schlagzeuger Bela B. Er ist, wie zu vermuten war, als „Gesundheitsminister“ vorgesehen.

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Von

dpa

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