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24.01.2023

07:42

Energie

Versorger erwarten vorerst keine sinkenden Preise – Öl über Danzig soll bald bei PCK-Raffinerie ankommen

Von: Anna Kipnis, Jana-Sophie Brüntjen

Wirtschaftsweise fordert mehr Schwung beim Ausbau erneuerbarer Energie +++ Gestiegene Energiekosten: Handwerkspräsident rechnet mit höheren Kosten für Leistungen +++ Bundesnetzagentur erwartet keine Gasmangellage mehr +++ Der Newsblog

ARCHIV - 02.01.2023, Brandenburg, Schwedt/Oder: Ein Turm mit einem «PCK»-Logo ist auf dem Gelände der Raffinerie PCK zu sehen. Im Streit über die Treuhandverwaltung der deutschen Rosneft-Töchter ist noch offen, wann das Bundesverwaltungsgericht über eine Klage des russischen Ölkonzerns entscheiden wird. (zu dpa: «Termin zur Verhandlung der Rosneft-Klage gegen den Bund noch offen») Foto: Joerg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Verhandlung der Rosneft-Klage gegen den Bund

ARCHIV - 02.01.2023, Brandenburg, Schwedt/Oder: Ein Turm mit einem «PCK»-Logo ist auf dem Gelände der Raffinerie PCK zu sehen. Im Streit über die Treuhandverwaltung der deutschen Rosneft-Töchter ist noch offen, wann das Bundesverwaltungsgericht über eine Klage des russischen Ölkonzerns entscheiden wird. (zu dpa: «Termin zur Verhandlung der Rosneft-Klage gegen den Bund noch offen») Foto: Joerg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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    Ana Radić
    Die EU treibt den geplanten gemeinsamen Erdgas-Einkauf der Mitgliedsländer voran. Die EU-Kommission habe in der vergangenen Woche einen Vertrag mit der Erdgas-Buchungsfirma Prisma geschlossen, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von der Kommission. Das Unternehmen soll die Nachfrage der einzelnen Staaten zusammentragen und dann passende Angebote einholen. Die EU hofft, mit einem gemeinsamen Einkauf günstigere Preise erzielen zu können.
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    Ana Radić
    Zum Auftakt der nächsten Streikwelle in Frankreich ist Leistung von vier Kernkraftwerken zurückgegangen. Dies geht aus Daten des staatlichen Energie-Konzerns EDF hervor. Damit stehen 1,1 Gigawatt weniger als sonst an Atomstrom zur Verfügung. Der Streik richtet sich gegen eine geplante Rentenreform.
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    Claudia Scholz
    Die russische Regierung verbietet einheimischen Öl-Exporteuren die Einhaltung der von westlichen und anderen Staaten verhängten Preisobergrenze für Rohöl. 
    Die Maßnahme soll den Erlass von Präsident Wladimir Putin vom 27. Dezember unterstützen, der ab dem 1. Februar für fünf Monate die Lieferungen von Öl und Ölprodukten an Länder verbietet, die die Obergrenze umsetzen. Diese war am 5. Dezember von den G7-Staaten, der EU und Australien vereinbart worden. Sie liegt bei 60 Dollar pro Barrel.
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    Marc Renner

    Türkei plant Erdgas-Gipfel in Istanbul

    Die Türkei will vom 14. bis zum 15. Februar einen Erdgas-Gipfel in Istanbul ausrichten. Dabei sollen die Exportländer mit den europäischen Abnehmer-Staaten zusammengebracht werden, kündigt der türkische Energieminister Fatih Donmez an. 

    Eingeladen würden Länder des Nahen Ostens, Anrainer des Mittelmeers und Kaspischem Meers sowie Zentralasien und Europa.
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    Leonie Tabea Natzel

    71 Prozent der Deutschen sind gegen AKW-Aus

    Laut einer Umfrage wollen nur 29 Prozent der Deutschen, dass Atomkraft gar nicht mehr genutzt wird. Die überwältigende Mehrheit von 71 Prozent wolle Kernkraft weiter nutzen (mehr 28 Prozent, so wie jetzt 15 Prozent und weniger 26 Prozent), berichtet die Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Erhebung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). 
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    Anne Schwedt

    Italien und Libyen fördern Gas - Eni unterzeichnet Milliardenvertrag

    Italien und Libyen wollen zwei neue Gasfelder im Mittelmeer erschließen. Mit dem Schritt wollen die beiden Länder zur Energiesicherheit Europas beitragen. Bei einem Besuch der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Tripolis wurde ein Vertrag zwischen dem italienischen Gasimporteur Eni und dem staatlichen libyschen Ölkonzern NOC im Volumen von rund acht Milliarden Dollar unterzeichnet. Nach dem Einmarsch der Russen in der Ukraine suchen europäische Länder nach Alternativen zu russischem Gas und Öl. 
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    Anne Schwedt

    „Wirtschaftsweise“ warnt vor Gasknappheit durch steigenden Verbrauch

    Die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm warnt vor Gasknappheit durch steigende Verbräuche. Es sei „gut vorstellbar“, dass wegen der gesunkenen Großhandelspreise vor allem die Industrie wieder deutlich mehr Gas verbrauche - und „das wäre mit Gefahren verbunden in der aktuellen Situation“, sagte Grimm der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Bis zum kommenden Winter muss es oberste Priorität haben, einen Puffer zu behalten, um auf eine angespanntere Versorgungslage reagieren zu können. Da muss unter Umständen auch die Bundesregierung Anreize setzen, damit weiterhin Gas gespart wird.“

    Durch das Ende des Corona-Lockdowns in China komme auch von dort die Nachfrage zurück, sagte Grimm. Auch deswegen werde der kommende Winter „auf jeden Fall herausfordernd“. Erst ab nächstem Jahr sei zu erwarten, dass die Kapazitäten für den Flüssiggas-Import ausreichen, um die Lage zu entspannen, so Grimm weiter. Die Preise würden sich allerdings auch dann noch „auf einem höheren Niveau einpendeln als vor der Krise“.
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    Anja Holtschneider

    Unionsfraktion kritisiert Entscheidung gegen zweite Öl-Pipeline

    Die Kritik an der Entscheidung gegen den Bau einer zweiten Öl-Pipeline vom Rostocker Hafen bis zur PCK-Raffinerie in Schwedt nimmt zu. Die Unionsfraktion im Bundestag hält die geplante Ertüchtigung der bestehenden Pipeline nicht für ausreichend. „Der schnelle und unbürokratische Bau einer zweiten Pipeline zwischen Rostock und Schwedt ist unabdingbar für eine sichere Versorgung Ostdeutschlands“, sagte der CDU/CSU-Fraktionsvizechef im Bundestag, der Wittenberger Abgeordnete Sepp Müller (CDU), am Freitag. Die bestehende Produktpipeline könne nur sehr schwer an die Anforderungen der Zukunft angepasst werden.

    Das Bundeswirtschaftsministerium will die alte Pipeline fit machen, um nach dem EU-Embargo auf Öl aus Russland mehr Öl zur Raffinerie PCK von Rostock nach Schwedt leiten zu können. Sie hält damit eine Auslastung der Raffinerie von bis zu 80 Prozent für möglich, derzeit liegt sie bei mehr als 50 Prozent. Eine zweite Pipeline hält der Bund nicht für erforderlich. Dies hatte die Linke im Bundestag bereits kritisiert. 
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    Anja Holtschneider

    EU-Länder erörtern Preisobergrenze für russischen Diesel 

    Gesandte der EU-Staaten haben einen Vorschlag der EU-Kommission erörtert, ab dem 5. Februar Preisobergrenzen für russische Ölprodukte wie etwa Diesel festzulegen. Die Gespräche seien vorläufig und würden wahrscheinlich nächste Woche fortgesetzt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von EU-Diplomaten. Die EU-Kommission hatte am Donnerstag vorgeschlagen, dass die Europäische Union eine Preisobergrenze von 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) für russischen Diesel und eine Obergrenze von 45 Dollar pro Barrel für Heizöl aus Russland festlegen soll. Die Preisobergrenzen müssen von den EU-Regierungen abgenickt werden.
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    Jana Brüntjen

    Stark-Watzinger: Grüner Wasserstoff aus Australien bis spätestens 2030

    Deutschland soll nach dem Willen von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger spätestens ab 2030 sogenannten grünen Wasserstoff aus Australien beziehen. „Mein Ziel ist, dass spätestens 2030 die erste Lieferung wirklich in Deutschland ankommt“, sagte die FDP-Politikerin am Freitag in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem australischen Energieminister Chris Bowen.

    Deutschland und Australien fördern gemeinsam Projekte zum Aufbau einer Lieferkette für Grünen Wasserstoff. Deutschland müsse weiterhin Energie importieren, sagte Stark-Watzinger. Australien sei dafür der ideale Partner. „Sonne und Wind im Überfluss sind ideale Voraussetzungen für die Wasserstoff-Produktion auf Basis von erneuerbaren Energien.“ Stark-Watzinger verwies auch auf die politische Stabilität in Australien. Die Bundesregierung setzt auf grünen – also mit Hilfe von Wind- oder Sonnenenergie hergestellten – Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.
    Bild: dpa
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    Jana Brüntjen

    Ölpreise legen etwas zu

    Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 87,86 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Tag zuvor. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 34 Cent auf 81,35 Dollar.

    Die zu Ende gehende Woche verlief am Rohölmarkt unspektakulär. Etwas Auftrieb erhielten die Preise am Donnerstag von soliden Wachstumsdaten aus den USA. Allerdings warnen viele Konjunkturexperten vor Rezessionsgefahren in der größten Volkswirtschaft der Welt. Ein wichtiger Grund sind die erheblichen Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed gegen die hohe Inflation.

    Hoffnungen liegen am Ölmarkt in dem weniger strengen Corona-Kurs in China. Nach der Abkehr von den äußerst strikten Pandemie-Vorkehrungen wird auf eine konjunkturelle Belebung mit steigendem Energieverbrauch gesetzt. Das unterstützt die Erdölpreise.
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    Leonie Tabea Natzel

    Verbraucherschützer fordern mittelfristig Gaspreissenkungen 

    Verbraucherschützer haben die Energieversorger aufgefordert, die seit einigen Wochen gesunkenen Großhandelspreise für Erdgas in den kommenden Monaten an Haushalte weiterzugeben. „Wenn wir den Winter mit ausreichend gefüllten Gasspeichern überstehen, dann stehen die Signale auf Preissenkungen“, sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Udo Sieverding, der Deutschen Presse-Agentur.

    Er erwarte, dass es nach dem Frühjahr eine große Preissenkungswelle gebe, in der die Versorger zumindest die Spitzenpreise von mehr als 15 Cent pro Kilowattstunde Erdgas zurücknehmen müssten. „Da muss man dann auch Preissenkungen sehen.“ Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag der durchschnittliche Erdgaspreis für Haushalte in Mehrfamilienhäusern im vierten Quartal 2022 bei 19,8 Cent je Kilowattstunde.

    Laut BDEW betrugen die Großhandelspreise 2022 am Terminmarkt, an dem die Gasversorger den Großteil des künftig benötigten Gases beschaffen, im Schnitt 117 Euro je Megawattstunde. Seit einigen Wochen seien sie auf rund 70 Euro gefallen. „Allerdings sind die Großhandelspreise damit immer noch fast viermal so hoch wie vor den Krisenjahren“, betonte der Branchenverband am Donnerstag. „Im Mittel der Jahre 2015 bis 2019 lag der durchschnittliche Gaspreis im Großhandel bei rund 18,50 Euro je Megawattstunde.“
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    Anna Kipnis

    Bund plant keine zweite Pipeline von Rostock zur PCK-Raffinerie

    Eine zweite Pipeline zum Transport von Öl aus dem Hafen Rostock in die Raffinerie PCK nach Schwedt wird es nicht geben. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium nach Angaben von PCK entschieden. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. „Stattdessen soll die vorhandene Pipeline ertüchtigt werden. Wir bedauern diese Entscheidung“, teilte die Raffinerie mit. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) forderte eine zügige Planung für die Ertüchtigung der bestehenden Pipeline.

    Seit dem Jahreswechsel kommt nach dem Willen der Bundesregierung kein russisches Öl mehr über die Pipeline Druschba zu PCK in Brandenburg. Alternativ fließt zunächst Rohöl über den Hafen Rostock. Dazu soll Öl über Danzig und auch aus Kasachstan kommen.

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    Anna Kipnis

    Energie-Härtefallfonds für Firmen nicht für Öl und Pellets

    Die finanzielle Unterstützung des Bundes zu Energiekosten-Härtefallregelungen für kleine und mittlere Unternehmen umfasst keine Hilfen für Heizöl und Pellets. Das geht aus einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestags hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag. Der Ausschuss hatte am Mittwoch eine erste Tranche an Geldern freigegeben.

    Im Beschluss heißt es, die Härtefallregelungen seien auf die Entlastung von Strom und leitungsgebundenen Energieträgern (Gas, Wärme) zu begrenzen und nicht auf leitungsungebundene Energieträger wie Heizöl und Pellets auszuweiten.

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    Anna Kipnis

    Ölpreise legen leicht zu

    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 86,27 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Tag zuvor. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 23 Cent auf 80,38 Dollar.

    Am Markt war die Rede von einem ruhigen Handel ohne besonders starke Impulse. Für leichten Auftrieb sorgt seit einigen Tagen der US-Dollar, der zu vielen anderen Währungen zur Schwäche neigt. Da Rohstoffe wie Erdöl zumeist in der US-Währung gehandelt werden, wird der Einkauf für Interessenten aus anderen Währungsgebieten mit fallendem Dollarkurs rechnerisch günstiger. Das treibt die Nachfrage und die Rohölpreise.
    Ölförderung
    Ölförderung   Bild: dpa
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    Anna Kipnis

    Bund will mit Kulturfonds Energie „Angebote in Krisenzeiten sichern“

    Der neue Kulturfonds Energie kann aus Sicht von Kulturstaatsministerin Claudia Roth „Kulturangebote gerade in Krisenzeiten sicherstellen“. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat zunächst 375 Millionen Euro für das mit Bundesfinanzministerium und Bundesländern erarbeitete Konzept freigegeben. Der Kulturfonds soll Anfang Februar starten. Mit bis zu einer Milliarde Euro soll der Kulturbereich in der Energiekrise unterstützt werden.

    „Nach der Corona-Pandemie stehen Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltende oftmals vor existenziellen Herausforderungen, selbst die gedeckelten Energiekosten können sie aus eigener Kraft häufig nicht bewältigen“, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag in einer Mitteilung. Trotz bereits erheblicher Anstrengungen für Einsparungen sei die Situation für viele Kultureinrichtungen und Kulturveranstalter existenzbedrohend.

    „Wir brauchen als Gesellschaft die Kultureinrichtungen gerade jetzt in dieser Zeit sich überlagernder Krisen“, sagte Roth. „Ob Museum, Theater, Kino, Opernhaus oder Club - sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs in einer damit gestärkten, lebendigen Demokratie.“
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    Alexander Möthe

    Stadtwerke verteidigen „Mondpreise“ und erwarten Verdopplung

    Deutschlands Stadtwerke erwarten eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife für Endkunden. Angesichts gesunkener Großhandelspreise „wollen natürlich auch die Stadtwerke die Tarife senken, und machen das, sobald Spielraum da ist“. Er warne aber vor falschen Hoffnungen, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). „Es wird nach unserer Einschätzung absehbar auf eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife hinauslaufen.“ Die Krise sei nicht mehr ganz so dramatisch, aber nicht vorüber. Einen Zeitraum für die erwartete Preisverdoppelung nannte Liebing nicht.

    Den Vorwurf von Verbraucherschützern, Stadtwerke verlangten „Mondpreise“, wies Liebing zurück. „Die aktuellen Spotmarkt- und Terminpreise sind noch nicht so günstig, dass sich das bereits nachhaltig preissenkend auswirkt. Dafür müssten sie noch weiter und vor allem dauerhaft sinken“, sagte er.
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    Christoph Sandt
    Energiekosten-Härtefälle: Haushaltsausschuss gibt erste Mittel frei
    Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat eine erste Tranche eines staatlichen Energiekosten-Härtefallfonds für kleine und mittlere Unternehmen sowie Kultureinrichtungen freigegeben. Das teilten die haushaltspolitischen Sprecher der Ampel-Fraktionen, Dennis Rohde (SPD), Sven-Christian Kindler (Grüne) und Otto Fricke (FDP), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Es seien jeweils 375 Millionen Euro für die Härtefallunterstützung kleiner und mittlerer Firmen sowie für Kultur bereitgestellt worden.

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    Anna Kipnis

    Bundesregierung verlängert Finanzierungshilfe für den Energiehandel

    Die Bundesregierung hat zur Absicherung der Energieversorgung eine wichtige Finanzierungshilfe für Energiehändler um ein Jahr verlängert. Es geht darum, dass Firmen kurzfristig KfW-Kredite bekommen und dadurch genug Liquidität haben, die sie für den Handel mit Gas, Strom und Emissionszertifikaten an Terminbörsen hinterlegen müssen. 

    Diese Absicherung über das sogenannte Margining-Instrument laufe nun bis Ende 2023, teilten die Bundesministerien für Finanzen und für Wirtschaft am Mittwoch in Berlin mit. Die Kredite können nun bis maximal Ende April 2024 laufen - also bis zum Ende des nächsten Winters. 
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