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29.09.2022

10:55

Energiekrise

„Eine neue, bedrohliche Dynamik“: Zunehmende Wut bei Mittelständlern löst Besorgnis aus

Von: Dietmar Neuerer

PremiumDer Verfassungsschutz registriert eine wachsende Wut bei Bürgern wegen steigender Energiepreise. Auch viele Mittelständler sind verärgert. Wirtschaftsverbände und Ökonomen warnen vor den Folgen.

Vor allem im Osten Deutschlands gehen die Menschen auf die Straße, wie hier in Magdeburg (Sachsen-Anbhalt). dpa

Demonstration gegen die Energiepolitik

Vor allem im Osten Deutschlands gehen die Menschen auf die Straße, wie hier in Magdeburg (Sachsen-Anbhalt).

Berlin Die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung über die Energiepolitik der Bundesregierung erreicht zunehmend auch mittelständische Unternehmen. Der Bundesgeschäftsführer des Mittelstandsverbands BVMW, Markus Jerger, sagte dem Handelsblatt, der Unmut im Mittelstand sei „sehr groß“. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer sind entsetzt über die Arbeit der Regierung.“

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sagte, die mangelnde Planbarkeit bei Energie- und Stromkosten sei für viele Unternehmen und Bürger das größte Problem heute, denn Unternehmen könnten ihre Preise nicht setzen und Menschen ihre Konsumausgaben nicht planen. „Das Vertrauen in Staat und Institutionen sinkt merklich.“

Der Soziologe Matthias Quent weist darauf hin, dass es bereits in der Coronakrise aus dem Mittelstand Unruhe und Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gegeben habe. „Doch nun erleben wir eine neue, bedrohliche Dynamik, die Populismus und Nationalismus Tür und Tor öffnet“, sagte der Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal dem Handelsblatt.

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