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13.06.2022

11:56

Energiekrise

Rettung aus Venezuela? Neue Hoffnung für die Öl-Raffinerie in Schwedt

Von: Moritz Koch, Klaus Stratmann

PremiumDie USA erlauben erstmals seit Jahren wieder Öllieferungen aus Venezuela in die EU. Deutsche Diplomaten müssen jetzt eine wichtige Frage klären.

Die Erdölraffinerie ist bisher auf Lieferungen aus Russland angewiesen. dpa

Erdölraffinerie PCK in Schwedt

Die Erdölraffinerie ist bisher auf Lieferungen aus Russland angewiesen.

Brüssel, Berlin Beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel überraschte Bundeskanzler Olaf Scholz seine Kollegen mit einem detaillierten Vortrag über das deutsche Energiedilemma. Bei vorherigen Treffen im Kreis der EU-Spitzen hatte sich der SPD-Politiker immer wortkarg gegeben, so berichten es Teilnehmer. Nun aber wurde er konkret. Die Bundesregierung tue alles, um die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas so schnell wie möglich zu verringern, habe Scholz versichert. Dies brauche jedoch Zeit, es gebe gravierende praktische Probleme.

Eines dieser Probleme ist die Ölraffinerie im brandenburgischen Schwedt. Die Anlage, in der bisher ausschließlich russisches Öl verarbeitet wird, versorgt weite Teile Ostdeutschlands mit Treibstoff – darunter den Berliner Flughafen. Im Großraum Berlin-Brandenburg stammen 90 Prozent der fossilen Kraftstoffe aus Schwedt. Bisher ist es der Bundesregierung trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, den Betrieb der Raffinerie ohne russisches Öl zu sichern.

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