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09.09.2022

16:42

Energiepolitik

Linken-Spitze rüffelt Wagenknecht für „Wirtschaftskrieg“-Rede

Sahra Wagenknecht forderte einen Stopp der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Die Linken-Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan haben sich von der Rede distanziert.

Wagenknecht hatte der Bundesregierung am Donnerstag mit Blick auf Russland vorgeworfen, „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen“. imago images/Reiner Zensen

Sahra Wagenknecht

Wagenknecht hatte der Bundesregierung am Donnerstag mit Blick auf Russland vorgeworfen, „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen“.

Berlin Die beiden Linken-Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan haben sich offiziell von einer Rede ihrer Genossin Sahra Wagenknecht im Bundestag distanziert. Damit übten sie auch Kritik am Fraktionsvorstand, der Wagenknecht für die Debatte über die Wirtschafts- und Energiepolitik aufgestellt hatte.

„Abgeordnete, die für die Fraktion reden, müssen aus unserer Sicht die beschlossenen Positionen der Linken vertreten“, sagten Wissler und Schirdewan am Freitag der Tageszeitung „nd“. Wenn Wagenknecht das nicht guten Gewissens tun könne, dann sollte jemand anderes reden, meinten die Parteichefs.

Wagenknecht hatte der Bundesregierung am Donnerstag mit Blick auf Russland vorgeworfen, „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen“.

Sie forderte einen Stopp der Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Verhandlungen zur Lieferung von russischer Energie nach Deutschland. Das entspreche in Teilen nicht den beschlossenen Positionen der Partei und sorge für Unmut, erklärten Wissler und Schirdewan. Das dürfe sich nicht wiederholen.

Von

dpa

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