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09.08.2022

19:59

Energiepolitik

Stresstest für die Energiewende: Warum der Atomausstieg nicht mehr unantastbar ist

Von: Klaus Stratmann

PremiumSeit Beginn des Ukrainekriegs haben sich die Gewichte in der Energiepolitik fundamental verschoben. Selbst eine AKW-Laufzeitverlängerung wird wieder salonfähig. Eine Bestandsaufnahme.

Berlin Der Vermerk, den die beiden Grünen-Minister Robert Habeck (Wirtschaft) und Steffi Lemke (Umwelt) am 8. März, also zwei Wochen nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, veröffentlichten, ist knapp und eindeutig. „Im Ergebnis einer Abwägung von Nutzen und Risiken ist eine Laufzeitverlängerung der drei noch bestehenden Atomkraftwerke auch angesichts der aktuellen Gaskrise nicht zu empfehlen“, so lautet der letzte Satz des insgesamt fünf Seiten umfassenden Papiers.

Auch die Branche weist das Thema sogleich weit von sich. RWE-Chef Markus Krebber wiegelt bereits wenige Tage nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine ab: „Das Thema Kernkraft ist in Deutschland vom Tisch“, sagte er Ende Februar. RWE betreibt eines der letzten drei Atomkraftwerke, die in Deutschland noch am Netz sind: den Reaktor im niedersächsischen Emsland.

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