Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

04.10.2022

06:41

Energiepreise

Bundesregierung fürchtet mehr Privatinsolvenzen

Von: Dietmar Neuerer

PremiumErst überschuldet, dann pleite: Die hohen Energiekosten machen immer mehr Privathaushalten zu schaffen. Die Lage könnte sich in den kommenden Wochen weiter verschärfen.

Steffi Lemke: Mit neuen Hilfen „die größten Härten“ abfedern. dpa

Bundesverbraucherschutzministerin

Steffi Lemke: Mit neuen Hilfen „die größten Härten“ abfedern.

Berlin Das Bundesverbraucherschutzministerium schlägt angesichts der gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise für die Bürgerinnen und Bürger Alarm. „Wir sehen mit Sorge, dass die gestiegenen Preise auch die Überschuldungsrisiken insbesondere für einkommensschwächere Haushalte erhöhen können und auch Privatinsolvenzen zunehmen könnten“, sagte eine Sprecherin von Ressortchefin Steffi Lemke (Grüne) dem Handelsblatt.

Im Fall der Überschuldung können Schuldner den Forderungen ihrer Gläubiger weder mit ihrem Vermögen, noch mit erwartetem Einkommen nachkommen. Als Privatperson kann man in dieser Situation Privatinsolvenz anmelden.

Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) teilt die Einschätzung des Ministeriums. Es sei davon auszugehen, dass vor allem mit hohen Nachzahlungen für Strom und Gas „Überschuldungssituationen“ drohten, die zu einem „erheblichen Anstieg“ der Privatinsolvenzen führen können, sagte der stellvertretende Sprecher der AG, Michael Weinhold, dem Handelsblatt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×