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12.01.2022

15:22

Energiewende

Markus Söder erteilt Habeck eine Abfuhr bei Windkraft-Ausbau

Von: Jan Hildebrand, Klaus Stratmann

Der Bundeswirtschaftsminister will beim Ausbau der Erneuerbaren das Tempo erhöhen. Doch Bayerns Ministerpräsident pocht auf eigene Regeln.

„Jedes Bundesland sollte seine Stärken ausspielen.“ dpa

Markus Söder

„Jedes Bundesland sollte seine Stärken ausspielen.“

Berlin Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erteilt den Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), zwei Prozent der Landesfläche für den Windkraftausbau zur Verfügung zu stellen, eine Absage. „In Bayern eignen sich weniger Flächen für Windkraft, sodass dann in wenigen Gebieten sehr viele Windräder geballt stehen müssten – mit allen Akzeptanzproblemen, die das in der Bevölkerung auslöst“, sagte Söder dem Handelsblatt.

Er sehe den Vorstoß des Wirtschafts- und Klimaministers daher skeptisch. „Auch gerade bei den Natur- und Artenschützern vor Ort gibt es starke Bedenken. Offenkundig scheinen die Grünen dem Artenschutz keine besondere Bedeutung mehr zu geben“, ergänzte der CSU-Chef.

Söder räumte ein, Bayern liege beim Windkraftausbau im Ländervergleich nicht an der Spitze. Es mangele aber nicht an politischem Willen, „sondern es liegt an der Topografie“, sagte Söder. „In Bayern gibt es sehr viel weniger geeignete Flächen für Windkraft als etwa in Norddeutschland.“

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