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20.04.2022

16:25

Ex-Minister

Energie und Opposition statt Gesundheit und Regierung: Jens Spahns Imagepolitur

Von: Julian Olk

PremiumAus dem Traum vom Kanzleramt ist für Jens Spahn die harte Realität der Opposition geworden. Doch neue Themen könnten ihm eine Gelegenheit zur Rückkehr bieten.

„Es schadet nicht, wenn die Opposition weiß, wie es ist, in Krisen zu regieren.“ Imago Images

Jens Spahn

„Es schadet nicht, wenn die Opposition weiß, wie es ist, in Krisen zu regieren.“

Berlin Nur etwas mehr als ein Jahr ist es her, da hatte Jens Spahn (CDU) noch weitreichende Visionen. Ob er nicht der geeignetere Kandidat für die Kanzlerkandidatur als Parteikollege Armin Laschet wäre, soll er ausgelotet haben.

Aus der Vision des Kanzleramts ist für den früheren Gesundheitsminister inzwischen die harte Realität der Opposition geworden. Selbst in der geschwächten CDU/CSU-Fraktion bleibt Spahn nun gerade einmal die Rolle als einer von zwölf Vize-Vorsitzenden im Fraktionsvorstand.

Und dort muss der 41-Jährige sich auch noch neu erfinden. Anstatt seiner Fachthemen Gesundheit und Finanzen – Spahn war seit 2018 Bundesgesundheitsminister und zuvor seit 2015 parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium – lautet sein Spektrum nun Wirtschaft, Klima, Energie, Mittelstand und Tourismus.

Als Gesundheitsminister war er zwar wegen seines Pandemiemanagements mehrmals angezählt worden. Nach dem Wechsel in die Opposition war viel über ihn, aber über Monate nichts von ihm zu hören.

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