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31.05.2022

17:33

Gaslieferungen

Russlands Revanche: Auf einen möglichen Gaslieferstopp ist Europa nicht vorbereitet

Von: Bert Fröndhoff, Christoph Herwartz, Kevin Knitterscheidt, Moritz Koch, Catiana Krapp, Julian Olk

PremiumRussland kündigt weiteren Gas-Abnehmern im Westen die Lieferungen. Jetzt wächst die Angst, dass Putin als Reaktion auf das Ölembargo noch andere EU-Staaten abklemmt.

Düsseldorf, Brüssel, Berlin (Erstpublikation: 31.05.2022, 17:33) Erst Polen und Bulgarien, dann Finnland, jetzt die Niederlande und Dänemark: Der russische Energiekonzern Gazprom stellt nach und nach seine Gaslieferungen an Staaten der EU ein. Das nährt in Europa die Sorge vor einem kompletten Lieferstopp, der gravierende ökonomische Folgen hätte. Die Vorbereitungen auf den Ernstfall laufen, doch sie sind noch lange nicht abgeschlossen.

Die Versorgungssicherheit war am Montag und Dienstag eines der beherrschenden Themen beim EU-Gipfel in Brüssel. „Die Vorsorge für größere Unterbrechungen des Angebots und die Widerstandsfähigkeit des EU-Gasmarktes sollten verbessert werden“, stellen die Staats- und Regierungschefs in ihrer gemeinsamen Erklärung klar.

Auch die EU-Kommission fordert ein schnelles Handeln: „Angesichts der mangelnden Zuverlässigkeit der russischen Energielieferungen sind dringend Vorkehrungen geboten“, heißt es in deren vor zwei Wochen veröffentlichten Repower-EU-Strategie.

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