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18.06.2019

07:09

Die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen: Robert Habeck und Annalena Baerbock. dpa

Grüne

Die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen: Robert Habeck und Annalena Baerbock.

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„Wer uns wählt, weiß und will, dass sich damit Gravierendes ändert“

Die Grünen sind im Aufwind, und liegen in der jüngsten Umfrage gleichauf mit der Union. Jetzt äußert sich Parteichef Habeck: Seine Partei wolle die Systeme verändern.

Für den Fall einer Grünen-Regierungsbeteiligung hat Parteichef Robert Habeck gravierende Änderungen in der deutschen Politik angekündigt. „Wir sind keine Verwalter des Stillstands. Wer uns wählt, weiß und will, dass sich damit Gravierendes ändert“, sagte er den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft.

Seine Partei wolle die Systeme verändern, die Großen in die Pflicht nehmen. Dazu zählte Habeck Digitalkonzerne, die Agrarlobby und die Energiewirtschaft. Aber anders als früher suche die Partei einen Ansatz, der die Menschen nicht erziehen wolle.

Über das Düngerecht, das auch die Gülleausbringung regelt, lasse sich der Bestand an Tieren reduzieren, über eine Umsteuerung der Agrarzahlungen würden die Bauern gefördert, die weniger Tiere besser halten. Das laufe dann auf ein Ende der Intensivtierhaltung hinaus. „Umweltschädliches Verhalten wird teurer, umweltfreundliches günstiger.“

Die Union und die Grünen liefern sich einer neuen Wahlumfrage zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im aktuellen Insa-Meinungstrend für „Bild“ verbessern sich CDU/CSU (25 Prozent) um einen Prozentpunkt. Die Linke (neun Prozent) gewinnt eineinhalb Punkte hinzu. Bündnis90/Die Grünen (25 Prozent) verlieren eineinhalb Punkte – liegen aber gleichauf mit der Union.

SPD (13 Prozent), AfD (13,5 Prozent) und FDP (neun Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 5,5 Prozent (minus ein Prozentpunkt).

Schwarz-Grün hat mit zusammen 50 Prozent erneut eine klare parlamentarische Mehrheit. „Die Grünen verlieren, bleiben aber auf Augenhöhe mit der Union. Schwarze und Grüne, in welcher Reihenfolge auch immer, sind die neue GroKo,“ sagt Insa-Chef Hermann Binkert. Für die Umfrage wurden vom 14. bis zum 17. Juni 2019 insgesamt 2060 Personen befragt.

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Kommentare (14)

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Herr Siegfried Köb

18.06.2019, 08:25 Uhr

Das Finanzsystem, die EU, der nahe Osten und vieles mehr steht unmittelbar vor dem Kollaps. Da soll uns eine neue Gülleverordnung retten?

Frau Ch. Griebsch

18.06.2019, 10:09 Uhr

"Wir-D" investieren in 5G für die nächsten (?) Jahre 6,5M RD€.
(Rot)China 200 MRD/2020 € (Quelle: Handelsblatt v. 18.6.2019).
Am deutschen Wesen wird... Waldsterben, Schweinepest, Stickoxid, Kohlenstoffdioxid....
Und das bei den höchsten Staatsabgaben (!) in der Welt von 49,7% (Quelle Handelsblatt Statistik 18.6.2019)
Aber das Grundübel, die Zahl der "Karnickel", wie selbst der Papst sagte und z.B. Gorbatschow schon vor Jahrzehnten, ist k e i n Thema!??
Ohne die ungeregelte, explosionsartige Vermehrung über Jahrhunderte nur einer Spezie auf unserem Planeten, beispiellos, wird nie gesprochen, geschrieben diskutiert.
Ziel: Maximierung der Zahl der Menschen??
Ohne diese Explosion gäbe es die meisten "Schweine"-Monatsdiskussionen bei uns nicht, müsste es sie nicht geben.
Was ist gravierender?
(Die Chemie jedenfalls kann da helfen.)

Herr Michael Bormann

18.06.2019, 11:48 Uhr

„Wer uns wählt, weiß und will, dass sich damit Gravierendes ändert“, aber nur, wenn es ihn nicht selbst betrifft:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/klimaschutz-debatte-hat-kaum-einfluss-auf-deutsche-urlaubsplaene-a-1272489.html

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