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13.05.2022

18:29

Interview

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke: „Die Folgen eines Ölembargos werden verniedlicht“

Von: Marion Kaufmann, Thorsten Metzner
Quelle:Tagesspiegel

PremiumEr regiert Brandenburg seit 2013: Dietmar Woidke über die Raffinerie in Schwedt, sein Verhältnis zu Russland, die Tesla-Fabrik und Elektro-Autos.

Schon bald wird kein russisches Öl in der Raffinerie Schwedt mehr ankommen. Bundeswirtschafsminister Robert Habeck schließt regionale Treibstoff-Engpässe in Ostdeutschland nicht aus. Wie stellen Sie das Land darauf ein?
Ich muss Herrn Habeck klar widersprechen! Als Bundeswirtschaftsminister kann man doch nicht einfach sagen, es gibt im Osten demnächst keinen Sprit mehr an der Tankstelle, und zwar allein in Ostdeutschland nicht. Deutschland braucht überall eine sichere Versorgung.

Welche Wirkungen hätte eine Benzinknappheit?
Die Folgen wären massiv, für die Wirtschaft, für die Bevölkerung, für den Pendlerverkehr in der Hauptstadtregion. Viele Brandenburger sind nun einmal aufs Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Es muss ausgeschlossen werden, dass es zu einem Kollaps kommt. Es ist zwingend notwendig, dass Schwedt möglichst mit weitgehend voller Kraft weiter läuft. Dass allein über Ostdeutschland geredet wird, wo es zu Lieferengpässen kommen kann, macht mich bösgläubig.

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