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17.10.2022

04:00

Interview mit Gita Gopinath

IWF-Vizechefin fürchtet längere Krise: „Deutschland bekommt die Schocks besonders zu spüren“

Von: Astrid Dörner, Jan Hildebrand

PremiumDer nächste Winter könnte für Deutschland noch schlimmer werden, warnt Gita Gopinath. Trotzdem stützt sie den Kurs von Finanzminister Lindner für Ausgabendisziplin.

IWF-Vizepräsidentin Gita Gopinath © 2022 Bloomberg Finance LP

Gita Gopinath

Die IWF-Vizepräsidentin stimmt Deutschland auf einen schwierigen Winter ein.

Washington Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird Deutschland noch länger mit der Energiekrise zu kämpfen haben. „Dieser Winter wird schwierig, aber der Winter 2023 könnte noch schlimmer werden“, sagte die IWF-Vizedirektorin Gita Gopinath im Handelsblatt-Interview. „Die Energiekrise wird nicht so schnell verschwinden.“

Sie lobte dennoch den Kurs von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), der die expansive Fiskalpolitik beenden will und Disziplin bei den Staatsausgaben fordert. „Ich halte den Ansatz des Finanzministers für richtig“, sagte Gopinath. Die Inflation sei so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Es müsse alles getan werden, um sie zu senken. „Deshalb lautet unser Rat, auf eine expansive Fiskalpolitik zu verzichten.“

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