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15.08.2017

07:27

Kampf gegen Geldwäsche

Schäuble will Kontrolle großer Bargeldgeschäfte

Im Kampf gegen Geldwäsche und Schwarzgeld-Geschäfte fordert Bundesfinanzminister Schäuble die Einführung einer Obergrenze für Bargeldgeschäfte. Die Registrierung der Geschäftspartner soll dabei auch eine Rolle spielen.

Der Bundesfinanzminister betonte dass es nicht um eine Abschaffung des Bargelds gehe. dpa

Wolfgang Schäuble

Der Bundesfinanzminister betonte dass es nicht um eine Abschaffung des Bargelds gehe.

Schleiz Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble macht sich für eine Kontrolle großer Bargeldgeschäfte stark, um Schwarzgeld-Transaktionen und Geldwäsche zu unterbinden. Es gehe ihm nicht um eine Abschaffung des Bargelds, macht Schäuble am Montag auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im thüringischen Schleiz deutlich.

Es gehe um einer Obergrenze, ab der Bargeldgeschäfte registriert werden müssen. Dazu werde es in Europa auch kommen. Schäuble betonte, er habe überhaupt nichts gegen große Bargeldtransaktionen. Aber es müsse registriert werden, wer die Geschäftspartner sind. Damit solle gegen Schwarzgeld-Geschäfte, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgegangen werden.

Von

rtr

Kommentare (4)

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G. Nampf

15.08.2017, 09:13 Uhr

-"Es gehe ihm nicht um eine Abschaffung des Bargelds,..."

Nein, natürlich nicht. Und wir alle glauben das sofort. Und diese Grenze wird auch bestimmt nicht schrittweise herabgesetzt.

-"Es gehe um einer Obergrenze, ab der Bargeldgeschäfte registriert werden müssen. Dazu werde es in Europa auch kommen. Schäuble betonte, er habe überhaupt nichts gegen große Bargeldtransaktionen. Aber es müsse registriert werden, wer die Geschäftspartner sind."

Und Geldwäscher unfd Terroristen halten sich selbstverständlich daran, denn schließlich sind sie ja nicht kriminell.


Es ist verwunderlich, daß ausgerechnet Schäuble, der Organisator der schwarzen CDU-Kassen in den 1990er-Jahren, nicht weiß, daß Kriminelle schon längst bargeldlose Methoden haben um ihre Geschäfte diskret abzuwickeln



Herr Peter Spiegel

15.08.2017, 09:21 Uhr

Schäuble ? Ist das nicht der Herr mit dem Geldkoffer ?
Zuvor hatte Schäuble am 10. Januar 2000 eingeräumt, vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber im Jahre 1994 eine Bar-Spende über 100.000 DM für die CDU entgegengenommen zu haben. Am 31. Januar 2000 gab Schäuble ein weiteres Treffen mit Schreiber im Jahr 1995 zu. Die Schatzmeisterei der CDU habe den Betrag als „sonstige Einnahme“ verbucht.

Herr Günther Schemutat

15.08.2017, 10:44 Uhr

Wenn ich bei der Post 30.-Euro Stromgeld bar bezahle , muss ich den Ausweis vorlegen wegen Schwarzgeld Geschäfte. Das gilt auch für Strafmandate die Bar bezahlt werden. Was will Schäuble da noch begrenzen ????

Vielleicht muss ich am Parkautomaten ab einen Euro meine Adresse Ausweisnummer eintippen , sonst nimmt der Automat meinen Euro nicht an.

Wir gehen auf eine DDR 2 zu die alles übertreffen wird was es vorher in der DDR 1 gab. Wenn Schäuble es ehrlich meint, dann sollte er alle Schwarzgeld Geschäfte aus schwarzen Kassen offen legen die es ja gibt. Der grösste Schwarzgeld
Betrüger ist der Staat und nicht Hein Mück und Helga Mustermann .

Wählt Merkel und gebt eure Freiheit an der Garderobe ab.

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