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16.02.2022

04:00

Klimaneutralität 2045

Die Crux mit der Wärmewende – Was die Umstellung auf klimafreundliche Heizungen so schwierig macht

Von: Silke Kersting

PremiumAb 2025 sollen neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden, so steht es im Koalitionsvertrag. Experten halten das für kaum machbar.

Warum die Umstellung auf klimafreundliche Heizungen so schwierig ist dpa

Heizkörper und Thermostat

Thermostat einer Heizung in einer Wohnung: Die Hälfte der in Deutschland installierten Heizungen gilt als veraltet.

Berlin Der Gebäudesektor ist einer der größten Energiefresser und Klimasünder. Ob Bürokomplexe, Industriebetriebe oder Wohnungen: Das Heizen, Kühlen und die Bereitstellung von warmem Wasser benötigen jede Menge Energie, die vor allem durch fossile Brennstoffe erzeugt wird. Die klimaschädlichen Emissionen im Gebäudesektor sind entsprechend hoch.

SPD, Grüne und FDP wollen das ändern und die Wärmewende vorantreiben, schließlich will Deutschland bis 2045 klimaneutral sein. Neu eingebaute Heizungen sollen deswegen ab 2025 auf Basis von mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden, so steht es im Koalitionsvertrag der Ampelregierung.

Rund die Hälfte der rund 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen gilt als veraltet und technisch ineffizient. Gut 75 Prozent der Wohngebäude sind nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (Dena) mit einer Öl- oder Gasheizung ausgestattet.

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