PremiumDas Grünen-Konzept zur Transformation der Wirtschaft stößt in vielen Branchen auf Skepsis. Die Chemieindustrie geht ebenso auf Distanz zu der Partei wie die Familienunternehmer.
Chemiepark in Krefeld
Die Chemieindustrie lehnt ein „Industrie-Bafög“ ab.
Bild: Dirk Kruell/laif
Berlin Der von Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock vorgeschlagene „Industriepakt“ stößt in den umworbenen Branchen auf Skepsis. Der Entwurf des Wahlprogramms der Grünen weise nicht darauf hin, „dass die Partei ein schlüssiges Rezept für einen funktionierenden Industriepakt hat“, sagte Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Chemischen Industrie (VCI), dem Handelsblatt. Auch die Wirtschaftsvereinigung Stahl und der Familienunternehmer-Verband äußerten sich kritisch.
Baerbock hatte im Interview mit dem Handelsblatt die Pläne der Grünen für die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität konkretisiert. Um die Unternehmen zu unterstützen, brachte Baerbock einen „Industriepakt“ ins Spiel. „Es braucht ein gemeinsames Vorgehen von Industrie und Politik, ein Umbauprogramm mit einer historischen Dimension“, sagte Baerbock.
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