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31.07.2022

17:16

Marie-Agnes Strack-Zimmermann

„Wie naiv sind wir eigentlich?“: Strack-Zimmermann fordert leichteren Kapitalzugang für die Rüstungsindustrie

Von: Frank Specht

PremiumDie Vorsitzende des Verteidigungsausschusses fordert bei Waffenlieferungen mehr Initiative von Deutschland. Den Bundeskanzler warnt sie davor, Putins Narrativ zu übernehmen.

„Die Amerikaner warten darauf, dass Deutschland seine Rolle findet“, sagt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags. imago images/photothek

Marie-Agnes Strack-Zimmermann

„Die Amerikaner warten darauf, dass Deutschland seine Rolle findet“, sagt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags.

Berlin Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), spricht sich dafür aus, der Ukraine rasch auch Marder-Schützenpanzer, Fuchs-Transportpanzer und Leopard-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. „Wir sollten aufhören, das russische Narrativ uns zu eigen zu machen, Panzerlieferungen würden eine neue Stufe des Konflikts provozieren“, sagte die Abgeordnete dem Handelsblatt. Bisher bremse aber das Kanzleramt in dieser Frage.

Im Verteidigungsausschuss habe Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betont, dass er auch eine Lieferung von Leopard-2-Panzern nicht ausschließen wolle – vorausgesetzt, die Amerikaner und Franzosen brächten auch ihre Abrams- oder Leclerc-Panzer auf den Weg.

„Unserer FDP-Meinung nach ist es Zeit, auch mal den ersten Schritt zu wagen und nicht immer auf die Verbündeten zu warten, dass sie das für uns übernehmen“, sagte Strack-Zimmermann. „Die Amerikaner erwarten, dass Deutschland in Europa seine Rolle findet. Der Ukrainekrieg findet vor unserer Tür statt, nicht vor der US-amerikanischen Küste.“

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