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21.08.2019

10:53

Migration

20 Prozent mehr anerkannte Berufsabschlüsse aus dem Ausland

Deutschland erkennt immer mehr im Ausland erworbene Berufsabschlüsse an. Besonders in Gesundheitsberufen wuchs die Zahl der Anerkennungen an.

Alleine 61 Prozent der neuen Anerkennungen stammen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe. dpa

Krankenpfleger mit Bett

Alleine 61 Prozent der neuen Anerkennungen stammen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Berlin In Deutschland werden so viele im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse vollständig oder zumindest teilweise anerkannt wie noch nie – vor allem in Gesundheitsberufen. 2018 wuchs die Zahl um 20 Prozent auf 36.400, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. „Über alle Fachrichtungen hinweg war Syrien das Land, in dem die meisten der anerkannten Abschlüsse erworben wurden“, erläuterten die Statistiker. Hier lag die Zahl bei 4800. Auf den Plätzen folgen Bosnien und Herzegowina (3000), Serbien (2100) und Polen (2000).

„Die mit großem Abstand häufigsten Anerkennungen waren wie in den Vorjahren in medizinischen Gesundheitsberufen zu verzeichnen“, erklärten die Statistiker. Aus dieser Berufsgruppe stammten allein 61 Prozent der Anerkennungen, insgesamt waren es 22.300. Allein 10.400 Personen wurde die Erlaubnis zur Ausübung ihres Berufs als Gesundheits- und Krankenpfleger erteilt, 7200 Anträge dürfen als Ärzte tätig werden. Auf den Plätzen folgten Ingenieure (2900), Lehrer (1900) und Erzieher (900).

Im Kampf gegen den drohenden Fachkräftemangel hatte die Bundesregierung 2012 die Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse erleichtert. Seither haben Ausländer einen Rechtsanspruch auf Prüfung ihrer Qualifikation.

Von

rtr

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