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15.11.2022

04:05

Ministerpräsident von Baden-Württemberg im Interview

Winfried Kretschmann: „Das Gerede von der Deindustrialisierung ist übertrieben“

Von: Silke Kersting, Jürgen Klöckner

PremiumDer baden-württembergische Ministerpräsident und Grünen-Politiker spricht über die Folgen der hohen Energiepreise, die Klimaproteste und die Abhängigkeit von China.

Der Grünen-Politiker ist der einzige Ministerpräsident seiner Partei. Insgesamt regieren die Grünen in zwölf Bundesländern mit. Photothek/Getty Images

Winfried Kretschmann

Der Grünen-Politiker ist der einzige Ministerpräsident seiner Partei. Insgesamt regieren die Grünen in zwölf Bundesländern mit.

Berlin Winfried Kretschmann, 74, ist seit Mai 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Im Mai 2021 wurde der Grünen-Politiker zum dritten Mal als Regierungschef wiedergewählt. Er regiert zusammen mit der CDU. In Studentenzeiten galt er als linksradikal, heute ist er wirtschaftsaffiner, konservativer Vorzeigepolitiker der Grünen.

Herr Kretschmann, in Ihrem Bundesland sitzen mit Autoherstellern wie Daimler, Porsche und zahlreichen Zulieferern Unternehmen mit einem hohen Energiebedarf. Wegen hoher Strompreise gibt es bereits Warnungen vor einer Deindustrialisierung. Teilen Sie die Sorge?
Das Gerede von der Deindustrialisierung ist völlig übertrieben. Es kann zu Verlagerungen von einzelnen Sparten oder Betrieben ins Ausland kommen, aber unsere Aufgabe ist es, die Transformation so zu gestalten, dass wir den Strukturwandel ohne Strukturbruch hinbekommen auch unter den erschwerten Bedingungen der aktuell hohen Energiepreise.

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