MenüZurück
Wird geladen.

18.09.2017

18:27 Uhr

Nach G20-Krawallen

Flaschenwerfer zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt

Ein 31-jähriger Ungar hatte beim G20-Gipfel in Hamburg Polizisten mit einer Flasche beworfen. Der Mann wurde zu 16 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt - sein massives Vorstrafenregister wirkte sich auf das Urteil aus.

Im Zusammenhang mit den G20-Krawallen in Hamburg müssen sich mutmaßliche Gewalttäter nun vor Gericht verantworten. dpa

Prozesse wegen G20-Krawallen

Im Zusammenhang mit den G20-Krawallen in Hamburg müssen sich mutmaßliche Gewalttäter nun vor Gericht verantworten.

HamburgWegen eines Flaschenwurfs auf Polizisten am Rande des G20-Gipfels hat das Amtsgericht Hamburg einen 31-jährigen Ungarn zu 16 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Die Flasche hatte die Beamten am 8. Juli nicht getroffen, sie war am Boden zerschellt. Ein Gerichtssprecher erklärte das Urteil am Montag mit den massiven Vorstrafen des Angeklagten. Er habe in Ungarn wegen Totschlags schon fünf Jahre in Haft gesessen. 2015 sei er in seiner Heimat erneut zu anderthalb Jahren Haft verurteilt worden, und zwar wegen Körperverletzung. Auch in Deutschland habe er schon Strafen wegen Schwarzfahrens und Betrugs kassiert.

Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr und zwei Monate gefordert, der Verteidiger Freispruch. Er argumentierte, sein Mandant habe unter massivem Alkoholeinfluss gestanden und sei vermindert schuldfähig gewesen. Außerdem habe es sich nur um den Versuch einer Körperverletzung gehandelt.

G20-Krawalle: Student bekommt Bewährungsstrafe

G20-Krawalle

Student bekommt Bewährungsstrafe

Binnen weniger Tage hat das Hamburger Amtsgericht hat einen weiteren G20-Demonstranten verurteilt. Der Pole bekommt sechs Monate Haft auf Bewährung. In seinem Rucksack fand die Polizei sieben Böller und Pfefferspray.

Der Angeklagte hatte angegeben, er könne sich an die Tat nicht erinnern. Das Gericht erkannte eine verminderte Schuldfähigkeit an, sprach den 31-Jährigen aber wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte schuldig.

Es war der sechste Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen. Bislang endeten alle mit Verurteilungen zu Haftstrafen.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Günther Schemutat

19.09.2017, 08:45 Uhr

Hier kann man wieder sehen wie der ROT/GRÜNE Senat arbeitet. Polizisten und Ausländer sind die Täter und wenn einer Flaschen auf Polizisten wirft , dann muss
er bestraft werden ,keine Frage. Aber wo ist die gesamte Linke die mit Steinen von Häusern und Molotow und Flaschen auf Polizisten geworfen haben. ????

Ganz einfach , die werden vom Linken ROT /Grünen Senat geschützt. Sie sind der militärische Arm des Senats und werden immer gebraucht .

Wählt Grün und SPD das es so in unserer schönen Stadt Hamburg so bleibt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×