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14.07.2022

18:58

Nord Stream 1

Russland knüpft Gasversorgung an Bedingungen – Berlin will sich nicht von Putin „erpressen“ lassen

Von: Thomas Sigmund, Christoph Herwartz, Moritz Koch

PremiumMoskau kritisiert „illegitime Sanktionen“ – und macht Gaslieferungen über Nord Stream 1 davon abhängig, dass Europa nachgibt. Berlin reagiert scharf.

Die Ministeriumssprecherin verwies auch auf die in Kanada gewartete Turbine, die zur Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 1 nach russischen Angaben unverzichtbar ist. IMAGO/SNA

Maria Sacharowa

Die Ministeriumssprecherin verwies auch auf die in Kanada gewartete Turbine, die zur Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 1 nach russischen Angaben unverzichtbar ist.

Berlin, Brüssel Das russische Außenministerium stellt eine Wiederaufnahme der Gasversorgung über die Pipeline Nord Stream 1 nach den Wartungsarbeiten in Aussicht, führt als mögliches Hindernis aber die westlichen Sanktionen ins Feld.

Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa sagte am Donnerstag in Moskau: „Was die künftige Arbeit der Gas-Pipeline anbelangt, so wird viel von der Nachfrage unserer Partner abhängen und von illegitimen Sanktionen.“ Sie verwies dabei auch auf die in Kanada gewartete Turbine, die zur Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 1 nach russischen Angaben unverzichtbar ist.

FDP-Präsidiumsmitglied und Staatssekretär Michael Theurer bezeichnete den Vorstoß als untauglichen Versuch, die Sanktionen zu unterwandern. „Wir lassen uns von Putin nicht erpressen“, sagte Theurer dem Handelsblatt.

Wenn Russland versuche, auf Deutschland Druck auszuüben, erfordere das wie bisher eine abgestimmte und geschlossene Antwort des Westens. Russland versuche, Europa zu spalten, das werde scheitern, sagte er.

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