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Politischer Aschermittwoch

„Die AfD ist keine Ersatz-Union“

VonElena Burbach

Beim politischen Aschermittwoch liefern sich die Parteien traditionell einen Schlagabtausch. Eine Partei bekam besonders viel ab.

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Der designierte bayerische Ministerpräsident eröffnet in Passau den politischen Aschermittwoch der CSU vor 4000 Gästen. Horst Seehofer hatte zuvor krankheitsbedingt abgesagt. Bei seiner Rede versuchte Söder – neben einigen Sticheleien gegen die SPD – seine Partei auch von der AfD abzugrenzen: „Wir müssen ganz klar sagen: Die AfD ist eben keine Ersatz-Union, sie ist nicht bürgerlich.“ Reuters

Markus Söder

Der designierte bayerische Ministerpräsident eröffnet in Passau den politischen Aschermittwoch der CSU vor 4000 Gästen. Horst Seehofer hatte zuvor krankheitsbedingt abgesagt. Bei seiner Rede versuchte Söder – neben einigen Sticheleien gegen die SPD – seine Partei auch von der AfD abzugrenzen: „Wir müssen ganz klar sagen: Die AfD ist eben keine Ersatz-Union, sie ist nicht bürgerlich.“

Bild: Reuters

Solche Bilder sollte es heute eigentlich von Markus Söder und Horst Seehofer geben. An Seehofer richtete CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (r.) beruhigende Worte: „Wir machen das schon hier.“ Spott hingegen musste sich die SPD von Scheuer anhören. dpa

Andreas Scheuer

Solche Bilder sollte es heute eigentlich von Markus Söder und Horst Seehofer geben. An Seehofer richtete CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (r.) beruhigende Worte: „Wir machen das schon hier.“ Spott hingegen musste sich die SPD von Scheuer anhören.

Bild: dpa

Bei der CDU in Baden-Württemberg betonte der Finanzstaatssekretär den Anspruch, rechts neben sich keine politische Kraft zu akzeptieren. „Wir wollen nicht mit der AfD koalieren, wir wollen sie überflüssig machen, indem wir Vertrauen zurückgewinnen“, sagte er. Die CDU werde im Bund dafür sorgen, dass es weiterhin keine neue Schulden gebe und das Vermächtnis von Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble bewahrt werde. dpa

Jens Spahn

Bei der CDU in Baden-Württemberg betonte der Finanzstaatssekretär den Anspruch, rechts neben sich keine politische Kraft zu akzeptieren. „Wir wollen nicht mit der AfD koalieren, wir wollen sie überflüssig machen, indem wir Vertrauen zurückgewinnen“, sagte er. Die CDU werde im Bund dafür sorgen, dass es weiterhin keine neue Schulden gebe und das Vermächtnis von Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble bewahrt werde.

Bild: dpa

Der CDU-Landesvorsitzende und Innenminister von Baden-Württemberg sprach in Fellbach zum politischen Aschermittwoch in der Alten Kelter zu Parteimitgliedern. „Es ist jetzt genug, weitere Zugeständnisse kann es nicht geben“, sagte er in Richtung SPD. dpa

Thomas Strobl

Der CDU-Landesvorsitzende und Innenminister von Baden-Württemberg sprach in Fellbach zum politischen Aschermittwoch in der Alten Kelter zu Parteimitgliedern. „Es ist jetzt genug, weitere Zugeständnisse kann es nicht geben“, sagte er in Richtung SPD.

Bild: dpa

Bei der SPD in Vilshofen sprachen der kommissarische Vorsitzende der Partei Olaf Scholz und die Landesvorsitzende in Bayern. Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz war nicht anwesend. Scholz beansprucht für seine Partei, den Großteil des Koalitionsvertrages geprägt zu haben. „Man muss sich nur die Diskussion in der CDU anschauen, um zu wissen, dass wir es wohl irgendwie richtig hingekriegt haben müssen. Nicht nur ein bayerischer Politiker hat wohl den Zenit seiner politischen Karriere überschritten, sondern wohl auch eine Frau aus dem Norden.“ dpa

Natascha Kohnen und Olaf Scholz

Bei der SPD in Vilshofen sprachen der kommissarische Vorsitzende der Partei Olaf Scholz und die Landesvorsitzende in Bayern. Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz war nicht anwesend. Scholz beansprucht für seine Partei, den Großteil des Koalitionsvertrages geprägt zu haben. „Man muss sich nur die Diskussion in der CDU anschauen, um zu wissen, dass wir es wohl irgendwie richtig hingekriegt haben müssen. Nicht nur ein bayerischer Politiker hat wohl den Zenit seiner politischen Karriere überschritten, sondern wohl auch eine Frau aus dem Norden.“

Bild: dpa

Gegenwind bekommt Scholz unter anderem auch aus den eigenen Reihen. Mitglieder der SPD-Jugendorganisation hielten bei der Veranstaltung in Vilshofen Pappschilder mit der Aufschrift „#NoGroKo“ hoch. dpa

Jusos

Gegenwind bekommt Scholz unter anderem auch aus den eigenen Reihen. Mitglieder der SPD-Jugendorganisation hielten bei der Veranstaltung in Vilshofen Pappschilder mit der Aufschrift „#NoGroKo“ hoch.

Bild: dpa

Bei seiner Rede im bayrischen Dingolfing wetterte der FDP-Chef gegen den Koalitionsvertrag: „In diesen Zeiten gibt es nichts Gefährlicheres als ein ‚Weiter so‘“, sagte er. dpa

Christian Lindner

Bei seiner Rede im bayrischen Dingolfing wetterte der FDP-Chef gegen den Koalitionsvertrag: „In diesen Zeiten gibt es nichts Gefährlicheres als ein ‚Weiter so‘“, sagte er.

Bild: dpa

Das bayerische Spitzenduo Ludwig Hartmann und Katharina Schulze von Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die Zuschauer beim politischen Aschermittwoch der Partei in Landshut. dpa

Bündnis 90/ Die Grünen

Das bayerische Spitzenduo Ludwig Hartmann und Katharina Schulze von Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die Zuschauer beim politischen Aschermittwoch der Partei in Landshut.

Bild: dpa

Die stellvertretende Parteivorsitzende und der Fraktionsvorsitzende im Bundestag beim Bierempfang der Linken in Passau. dpa

Janine Wissler und Dietmar Bartsch

Die stellvertretende Parteivorsitzende und der Fraktionsvorsitzende im Bundestag beim Bierempfang der Linken in Passau.

Bild: dpa

In Bayern traf sich auch die Alternative für Deutschland mit Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen (r.), Martin Sichert (m.), Landesvorsitzender der AfD in Bayern und Katrin Ebner-Steiner, stellvertretende Landesvorsitzende. Auch Meuthen teilte bei seiner Rede gegen die SPD aus: „Die heutigen Sozen, das war in früheren Zeiten einmal anders, haben weniger Rückgrat als ein rotes Gummibärchen!“ dpa

AfD

In Bayern traf sich auch die Alternative für Deutschland mit Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen (r.), Martin Sichert (m.), Landesvorsitzender der AfD in Bayern und Katrin Ebner-Steiner, stellvertretende Landesvorsitzende. Auch Meuthen teilte bei seiner Rede gegen die SPD aus: „Die heutigen Sozen, das war in früheren Zeiten einmal anders, haben weniger Rückgrat als ein rotes Gummibärchen!“

Bild: dpa

Bei der AfD trat auch Harald Vilimsky, Generalsekretär der österreichischen Partei FPÖ, ans Rednerpult. dpa

AfD

Bei der AfD trat auch Harald Vilimsky, Generalsekretär der österreichischen Partei FPÖ, ans Rednerpult.

Bild: dpa

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