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08.09.2017

14:43 Uhr

Reparationszahlungen

Bundesregierung weist polnische Forderung zurück

In Polen werden Forderungen nach deutschen Reparationszahlungen immer lauter. Es geht um Summen in mindestens dreistelliger Milliardenhöhe. Die Bundesregierung sieht dafür jedoch keinen Anlass.

Die polnische Regierungschefin hat die Reparationsforderungen an Deutschland kürzlich bekräftigt. dpa

Beata Szydlo

Die polnische Regierungschefin hat die Reparationsforderungen an Deutschland kürzlich bekräftigt.

BerlinDie Bundesregierung hat die in Polen immer lauter werdende Forderung nach deutschen Kriegsreparationen in mindestens dreistelliger Milliardenhöhe zurückgewiesen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag, Deutschland stehe zu seiner Verantwortung für die „unfassbaren Verbrechen“ des Zweiten Weltkriegs.

Dafür seien erhebliche Reparationszahlungen auch an Polen geleistet worden, und Deutschland leiste weiter Zahlungen für die Folgen des NS-Unrecht, sagte Seibert. Polen habe aber 1953 auf weitere Forderungen verzichtet und dies mehrfach bestätigt. „Es gibt für die Bundesregierung gar keinen Anlass, an der völkerrechtlichen Wirksamkeit des Reparationsverzichts von 1953 zu zweifeln.“

Zuletzt hatte die rechtskonservative polnische Regierungschefin Beata Szydlo die Reparationsforderungen bekräftigt. Davor hatte Innenminister Mariusz Blaszczak die materiellen Kriegsschäden auf eine Billion US-Dollar (derzeit 840 Milliarden Euro) geschätzt. Außenminister Witold Waszczykowski sagte dazu: „Vielleicht sogar noch mehr.“

Von

dpa

Kommentare (16)

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Herr Leo Löwenstein

08.09.2017, 15:13 Uhr

Ein Vorschlag an Polen:
Deutschland zahlt die 840 Mrd Euro und bekommt dafür das Staatsgebiet von 1939 zurück, das Polen zugeschlagen wurde.
Polen kann sich ja dann an Weißrussland und die Ukraine wenden, um ihr altes Staatsgebiet zurückzubekommen.

Deutschland hat bereits Reparationen gezahlt, ebenso entrichtet Deutschland über die EU Zahlungen, von denen auch Polen profitiert.
Wenn Polen Frieden in Europa haben will, muss man den II WK was Ansprüche und Zahlungen angeht endlich hinter sich lassen. Das gilt auch für Griechenland und alle anderen die noch irgendwelche Forderungen hervorzaubern.

Herr Josef Hirsepp

08.09.2017, 15:31 Uhr

quod erat demonstrandum...:

D E U T S C H L A N D hatte und hat immer nur dann Kumpels und Freunde, wenn

DEUTSCHLAND die PARTY zahlt.....

wir haben eben schoene Freunde,, frei nach dem MOTTO:

die einen sind kaeuflich, .......

Jean Claude Juncker ein bekennender Intrigant Luegner und Gauner ist ebenfalls so ein falscher Freund!

Diese Anbiederungs- & Cheque-Buch- Politik der Bundesrierungen sollte ein abruptes ENDE finden!
AFD muss als nationaler Gegenpol in den Bundestag, ob man es mag oder nicht, aber diese Raubbau Politik an Privat- & Volkvermoegen und Staatseinnahmen muss gestoppt warden.
genau heute hoert man von Sozialverbaenden, dass demnaechst > 150 000 Frauen in Deutschland homeless warden, weil die Mieten nicht mehr finanzierbar sind....
Schande ueber unsere dekadente & dekadenlange Chequebuch- AUSSEN-POLITIK!




Rainer von Horn

08.09.2017, 16:36 Uhr

Diue Lösung ist doch SOOOO einfach Beata. Polen tritt auch dem Euro bei und schon steht auch den Polen der deutsche Schatztresor offen (Target II, Anleihekaufprogramme, Rettungsfonds, Überbrückungskredite. Ela, u. dgl.). Das ist sogar besser, denn nach oben offen.

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