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Silvester-Nacht in Köln

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Kriminalbeamte widersprechen Justizminister Maas

Der Berliner SPD-Chef Jan Stöß erklärte, Vorfälle wie in Köln dürften sich nirgendwo wiederholen. „Frauen (& Männer) dürfen keine Angst haben müssen, sich öffentlich frei zu bewegen“, schrieb Stöß bei Twitter.

Köln ist jedoch offenbar kein Einzelfall. Auch die Polizei in Hamburg ermittelt wegen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht. Die Opfer seien jeweils von mehreren Männern an der Reeperbahn umringt und an der Brust oder im Intimbereich angefasst worden, sagte Polizeisprecher Holger Vehren am Dienstag. Zugleich hätten ihnen die Täter Handys, Papiere und Geld weggenommen. Es gehe um neun Fälle von sexueller Beleidigung, Raub und räuberischem Diebstahl.

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, widersprach der Behauptung von Justizminister Maas, wonach die Übergriffe eine neue Form organisierter Kriminalität gewesen seien. „Wer von einer neuen Dimension organisierter Kriminalität spricht, der irrt oder es fehlen ihm kriminalistische und kriminologische Erkenntnisse“, sagte Schulz dem Handelsblatt. „Das sogenannte Antanzen durch Täter, die oftmals aus Nordafrika oder dem Balkan stammen, ist der Bandenkriminalität zuzuordnen und kein neues kriminalistisches Phänomen.“

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    Schulz wies darauf hin, dass die Täter teilweise legal und auch schon seit längerer Zeit in Deutschland lebten oder teilweise seit Jahren auf längst überfällige Entscheidungen zu ihrem Asylantrag warteten. Ziel der Täter sei es, so Schulz, die Opfer zu überrumpeln, abzulenken und ihnen dann die Wertsachen zu entwenden. „Diese Tätergruppierungen begehen nach unseren Erkenntnissen nicht nur Trick- und Taschendiebstähle, sondern auch Raubdelikte sowie Kfz- und Wohnungseinbrüche“, sagte der Polizeigewerkschafter. Das sei allgemein bekannt und von der Polizei in NRW auch schon mehrfach thematisiert worden. Passiert sei aber nichts.

    Schulz warf der Politik vor, Forderungen nach einer „angemessenen Personalstärke“ für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung regelmäßig ignoriert zu haben. „In der Silvesternacht scheinen nun viele Faktoren zusammengekommen zu sein, die dann eskaliert und im Ergebnis völlig inakzeptabel sind“, fügte er hinzu. Das Ausmaß habe von der Polizei aufgrund der Gesamtumstände vor Ort nicht erkannt werden können. „Jetzt heißt es, die Polizei in Ruhe ermitteln zu lassen, damit möglichst viele Taten aufgeklärt und die Täter ihrer gerechten Strafe zugeführt werden können“, betonte Schulz. „Es nützen jetzt aber keine vollmundigen Politikerforderungen, denn das Problem ist zum größten Teil hausgemacht.“

    Kommentare (39)

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    Account gelöscht!

    05.01.2016, 12:57 Uhr

    80% aller Asylanten sind junge Männer die aus Regionen kommen, in denen
    sich die Frauen nicht so ohne Weiteres vor den sexuellen Übergriffen von
    Männern wehren können, man sie unterdrückt. Die Frauen werden aus diesen Regionen zwangsverheiratet, beschnitten und sind in jeglicher Hinsicht dem Manne untertan. Selbstbestimmung der Frauen kennen die meisten der Asylanten aus ihren
    Regionen nicht und deshalb ist es auch kein Wunder, dass ihnen das selbstbewusste Verhalten der europäischen Frauen vollkommen fremd ist.
    Männer aus diesem Kulturkreis kennen keine Ablehnung von Frauen, weil diese Ablehnung sofort durch Gewalt unterdrückt wird.
    In diesem Kulturkreis herrscht keine Selbstbestimmung der Frau, sondern sie muss sich dem Willen des Mannes unterordnen. So kommt es, dass hier mittlerweile millionenfach junge, gewaltbereite Ausländer zwischen 16 und 35 Jahren in Deutschland anzutreffen sind, die mit der Selbstbestimmung der Frau in unserem Land nichts anfangen können. Für sie ist es ein Affront, wenn sich Frauen gegen ihre
    Annäherungsversuche wehren und das ablehnende Verhalten führt dazu,
    dass die Asylanten und Migranten immer aggressiver werden, da sie sich
    in ihrer Männlichkeit nicht mehr bestätigt fühlen. Der Islam und die Höhe der weiter anhaltenden millionenfachen Zuwanderung aus diesem Religions- und Kulturkreis ist mit unserer offenen, freien, bisher noch toleranten, westlichen Gesellschaft und unserem Kulturkreis unvereinbar. Das was an Silvester in Hamburg, Köln, Stuttgart und anderswo passierte, ist nur der Anfang einer Negativentwicklung, die sich immer weiter verschärfen und beschleunigen wird!

    Account gelöscht!

    05.01.2016, 12:58 Uhr

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    Account gelöscht!

    05.01.2016, 12:58 Uhr

    Wenn Frauen in Deutschland jetzt zu „Freiwild“ werden, dann wird Widerstand gegen die Täter zur Pflicht!

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