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13.06.2022

17:59

Tankrabatt

„Paradigmenwechsel“: Habecks Kurs gegen die Ölkonzerne sorgt für Aufregung

Von: Julian Olk, Klaus Stratmann, Kathrin Witsch

PremiumDer Wirtschaftsminister will angesichts der Probleme mit dem Tankrabatt Zerschlagungen ermöglichen und Übergewinne abschöpfen. Seine Reformideen sorgen für gespaltene Reaktionen.

Wirtschaftsminister Robert Habeck dpa

Robert Habeck

„Wir machen ein Kartellrecht mit Klauen und Zähnen“, sagte der Bundeswirtschaftsminister.

Berlin, Düsseldorf In den Deutschlandzentralen der großen Ölkonzerne laufen seit Anfang der Woche intensive Beratungen hinter verschlossenen Türen, erfuhr das Handelsblatt von mehreren Insidern. Mit Zerschlagung hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den milliardenschweren Unternehmen am Wochenende angesichts der kaum gefallenen Spritpreise trotz Tankrabatt gedroht.

„Das ist schon eine andere Tonart, die hier angeschlagen wird“, berichtet ein Insider, der seit zwanzig Jahren für einen der großen Ölkonzerne arbeitet. Shell, BP, Exxon Mobil und der Rest der Branche versuchen jetzt so schnell wie möglich zu „sortieren“, was Habecks Ankündigungen rechtlich bedeuten könnten.

Die Aufregung ist deshalb so groß, weil Habecks Pläne keine kurzfristige Reaktion auf den Tankrabatt sind. „Habecks Pläne wären ein Paradigmenwechsel in der Wettbewerbspolitik“, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer.

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